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Museum Gegenwartskunst

Museum Gegenwartskunst

Gegenwartskunst ist hier in den letzten Jahren etwas ganz Natürliches geworden.

Museum für Gegenwartskunst, Stift Admont Stefan Leitner

Gegenwartskunst aktuell

Die benediktinische Gemeinschaft des Stiftes Admont hat sich während ihres mehr als 900jährigen Bestehens immer wieder maßgeblich der aktuellen Kunst und Kultur ihrer Zeit geöffnet und diese nach ihren Möglichkeiten gefördert.

Im Stift Admont leben Gegenwartsmönche und sind Gegenwartsmenschen beschäftigt. Sie sind um die Wahrung der Traditionen und des historischen Erbes (Restaurierung, Konservierung vorhandener Substanzen, z. B. Kunstwerke, Klosteranlage, Stiftsbibliothek) für nachfolgende Generationen bemüht. Ebenso setzen sie sich folgerichtig mit den Ideen, den Werken kreativer Menschen unserer Zeit auseinander. Auf diese Weise wird an diesem Ort mit Vergangenheit aus dem Heute heraus das Alte bewahrt und Neues für die Zukunft geschaffen.  Tradition und Innovation halten hier einen folgerichtigen Dialog. Hier wird Vielfalt gelebt und gestaltet!

Gegenwartskunst-Sammlung seit 1997

Seit 1997 baut das Stift Admont kontinuierlich eine Gegenwartskunst-Sammlung auf. Diese Sammlung beinhaltet derzeit über 1500 Einzelwerke von über 160 vorwiegend ab Mitte des 20. Jahrhunderts in Österreich geborenen oder dort tätigen Künstlerinnen und Künstlern. Sie setzt sich aus zwei Teilen zusammen: aus Atelier- bzw. Galerieankäufen, sowie aus MADE FOR ADMONT-Auftragskunst. Eine Reihe von Künstlerinnen und Künstlern hat in den letzten Jahren auf Einladung des Stiftes hin bedeutende Werke und Werkgruppen geschaffen.

Eine weltweite Besonderheit ist die Spezial-Sammlung „JENSEITS DES SEHENS – Kunst verbindet Blinde und Sehende“. Bei diesen seit 2002 speziell für die Admonter Sammlung entstehenden Kunstwerken steht die Wahrnehmung über die Augen nicht im Vordergrund. Mit höchstem Qualitätsanspruch sind sie für sehbeeinträchtigte, blinde und sehende Menschen konzipiert und initiieren einen Dialog.

Die Sammlung beinhaltet ebenso größere Werkgruppen ausgewählter KünstlerInnen wie etwa die 2002 an das Stift ergangene „Stiftung Hannes Schwarz“. Eine starke Gruppe konstituiert sich auch aus Werken von Vertretern der „Neuen Malerei“ der 1980er Jahre, die sich in unterschiedlichste Richtungen weiter entwickelt haben.

Durch permanente Ankäufe, Dauerleihgaben und Schenkungen befindet sich die Sammlung in einem spannenden, dynamischen Aufbauprozess. Neben Kunstwerken von arrivierten KünstlerInnen, die sich nicht nur in Österreich, sondern auch international einen Namen gemacht haben, werden auch immer wieder solche von jungen bzw. weniger bekannten, aber überzeugend arbeitenden KünstlerInnen angekauft. Wo immer möglich, ist das Stift um die Unterstützung der weiteren Entwicklungsmöglichkeiten junger, noch nicht arrivierter KünstlerInnen bemüht.

Raum für Künstlerische Intervention im Kunsthistorischen Museum

  • HimmelsHöllenKleid

    Carola Willbrand, 2017

    HimmelsHöllenKleid

    Carola Willbrand geb. 1952, „Nähmethodikerin“, lebt und arbeitet nahe Köln, aufgewachsen mit der Kunst aus dem Umfeld der Rheinischen Expressionistinnen ihrer Tante, Käthe Schmitz-Imhoff (Schwester ihres Vaters), die erste Frau, die bei Heinrich Nauen an der Düsseldorfer Akademie studierte. Ausstellungstätigkeit seit 1981, in denen der Faden als Metapher für den Lebensfaden auf unterschiedlichsten Materialien das tragende Element bildet.

    Erfahren Sie mehr

Outsider Art

Gleichberechtigt wird qualitätsvolle „Outsider Art“ – spezifische Werke von kreativen behinderten Menschen – von Anbeginn ausgestellt und gesammelt. Ausstellungshighlights im Rahmen der ADMONT GUESTS-Schiene bringen die Admonter Sammlung in einen Dialog mit anderen Sammlungen.

Mönche und MitarbeiterInnen des Stiftes können sich jederzeit Kunstwerke aus dem Depot entlehnen und machen auch rege davon Gebrauch. Gegenwartskunst ist hier in den letzten Jahren etwas ganz Natürliches, Lebendiges, Allgegenwärtiges geworden.

Das Museum für Gegenwartskunst, aber auch das Stiftsgelände, bilden die Plattformen für die Präsentation diverser Positionen aktueller Kunst in immer neuen Zusammenstellungen und neuen Beziehungsfeldern.

All die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich!

Sehen Sie hier einen Ausstellungs-Rückblick seit 2002.

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