Sensationsfund: Admonter Abrogans

Der Admonter Abrogans – Präsentation eines außergewöhnlichen Fundes

Bei Digitalisierungsarbeiten im Jahr 2012 entdeckte der damalige Mitarbeiter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Dr. Martin Haltrich, ein karolingisches Fragment, das althochdeutsche Wörter enthielt. Er erkannte, dass es sich um einen Teil des so genannten „Abrogans“ handelt, eines lateinisch-deutschen Wörterbuchs, das insgesamt in nur drei Abschriften weltweit überliefert ist: ein vollständiges Exemplar in St. Gallen; Fragmente in Paris und Karlsruhe.

Prof. Dr. Stephan Müller vom Institut für Germanisik der Universität Wien übernahm daraufhin die wissenschaftliche Untersuchung des Fundes. Es wurden auch Aufnahmen unter ultraviolettem Licht angefertigt, paläographische Untersuchungen durchgeführt und europaweite Kontakte zu Spezialisten dieser Materie geknüpft. Am 12. Mai 2017 war es endlich so weit: 12 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler trafen sich im Stift Admont, um ihre Erkenntnisse auszutauschen und das Abrogans-Fragment endlich im Original begutachten zu können.

Am Abend dieses sehr interessanten und intensiven Workshop-Tages wurden die Ergebnisse im Rahmen eines Festaktes der Öffentlichkeit präsentiert. Das Fragment, das nach den Recherchen der Bibliothekarin Karin Schamberger seit 1963 in der Fragmente-Mappe im Magazin des Archivs aufbewahrt wurde und sich davor als Umschlag auf einem barocken Druck befunden hatte, ist um 800 entstanden und ist eine eigenständige Bearbeitung des verloren gegangenen „Ur-Abrogans“, aus dem die übrigen erhaltenen Abschriften hervorgehen. Die Besonderheit besteht laut Stephan Müller darin, dass die lateinischen Wörter bereits in eine vollalphabetische Ordnung gebracht worden sind und dass auch neue, bislang unbekannte althochdeutsche Wörter enthalten sind.

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P. Maximilian Schiefermüller zu diesem außergewöhnlichen Fund: „Für mein Team der Stiftsbibliothek und des Archivs, wie für unsere ganze klösterliche Gemeinschaft, ist der Fund des Abrogans-Fragmentes eine besondere Freude. Auch wenn die Forschungsarbeiten noch lange nicht abgeschlossen sind, kann von einem Sensationsfund gesprochen werden: Das hohe Alter (über 200 Jahre älter als das Kloster) und die einzigartige und von anderen Fragmenten des Abrogans abweichende Gestaltung unseres Exemplars. Dankbar bin ich für die bereits geschehene wissenschaftliche Aufarbeitung unseres Fragmentes und ich freue mich mit meinen Mitbrüdern, wenn noch viele weitere inspirierende Überlegungen zum „Admonter Abrogans“ angestellt werden. Für unsere wissenschaftliche „Abteilung“ des Stiftes Admont bedeuten der Fund, das mediale Echo und das übergroße Interesse am Fragment selbst und damit einhergehend auch an unseren anderen Beständen des Archivs und der Bibliothek einen unglaublichen Motivationsschub und eine Bestätigung, dass wir mit unserer Arbeit auf jedem Fall auf einem richtigen Weg sind.“

Kloster auf Zeit

Kloster auf Zeit im Benediktinerstift Admont vom 7. bis 9. Juli 2017

Ein Kloster lebt von jungen Männern, die den Weg ins Kloster finden. In vielen Bereichen zeigen wir immer wieder, dass wir ein attraktives Haus für junge Männer sind, ein Leben nach der Regel des Heiligen Benedikt zu führen.

Allerdings ist es dafür wichtig, dass auch unser Leben als Mönche bekannt wird und so Menschen sich überlegen hier in unser Kloster einzutreten.

Aus diesem Grund bieten wir heuer wieder ein ,,Kloster aus Zeit’’ Wochenende an.

Die Benediktiner von Admont laden junge Männer bis 40 herzlich ein, an diesem Wochenende das Kloster und die Mönche kennen zu lernen. In diesen Tagen wollen wir einen Einblick in unser Haus, in unser Beten, in unser Wirtschaften sowie in die Regel des hl. Benedikt geben.

Auch soll bei einem Grillabend der gemütliche Teil nicht zu kurz kommen!

Infos und Anmeldung: thomas@stiftadmont.at , Subprior P. Thomas, mobil: 0664/ 60 353 712

Natürlich ist ein kennenlernen auch an anderen Zeitpunkten immer wieder möglich. Dafür bitte auch P. Thomas zu kontaktieren. Er ist als Novizenmeister für den Nachwuchs verantwortlich!

Handschriftenausstellung 2017

Biegen und Brechen – (Hand-)Schriften der Gotik

Von den 1000 mittelalterlichen Handschriften, die im Benediktinerstift Admont verwahrt werden und die zu einem Teil auch hier entstanden sind, stammt der Großteil aus der Zeit der Gotik. Im Admonter Skriptorium wird die Gotisierung der karolingischen Minuskel am Ende des 12. Jahrhunderts sichtbar. Diese Schrift, die seit der Zeit Karls des Großen über fast vier Jahrhunderte in ganz Europa in Gebrauch war, verändert sich allmählich. Die Schreiber beginnen die Buchstaben zu „biegen“ und verwenden in den kalligraphischen Schriften zunehmend die „gebrochene“ gotische Textura.

Die Handschriftenausstellung 2017 dokumentiert die Entwicklung der Schrift von der karolingischen Minuskel zu den neuen gotischen Buchschriften wie Textura, Bastarda und Kursive sowie die Layouts von gotischen Handschriften mit neuen illustrativen Elementen. Schrift- und Bildgestaltung der gotischen Buchkultur werden anhand von Admonter Handschriften und Fragmenten präsentiert. Die ebenfalls ausgestellten ersten Lehrbücher der Schriftgeschichte zeigen die Beschäftigung mit der Entwicklung des Schreibens seit dem 17. Jahrhundert.

Zur Ausstellung 2017

Handschriften Digitalisierung

Im Jahr 2016 wurden im Stift Admont 100 mittelalterliche Handschriften der Sammlung in einem aufwändigen Verfahren und schonend für die alten Materialien digitalisiert. Am 9. Februar gingen diese ersten 100 Digitalisate im Zuge eines Festaktes im Handschriftenraum des Stiftes Admont online und stehen damit ForscherInnen und InteressentInnen völlig frei zur Verfügung. Eine Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ermöglicht den freien Zugang der Handschriften über die Datenbank www.manuscripta.at.  Die ältesten Handschriften der Bibliothek können nun digital untersucht werden.

Bei diesem Festakt konnte der Leiter von Stiftsarchiv und Stiftsbibliothek, P. Maximilian Schiefermüller, nicht nur Abt Bruno Hubl, sondern auch den neugewählten Abt Gerhard Hafner begrüßen. Unter den Gästen befanden sich weiters Propst Markus Grasl vom Augustiner Chorherrenstift Reichersberg sowie zahlreiche Mitbrüder aus dem Stift Admont sowie aus den benachbarten Klöstern Seitenstetten und Schlierbach. Wirtschaftsdirektor Helmuth Neuner besuchte die Veranstaltung ebenso wie viele interessierte Kolleginnen und Kollegen aus den stiftischen Betrieben und dem Stiftsgymnasium Admont.

Kooperationspartner bei der Handschriftendigitalisierung ist das Stift Klosterneuburg. Stiftsbibliothekar Martin Haltrich zeichnet nicht nur für die Projektkoordination, sondern auch für die Vermittlung von Fachpersonal für die Digitalisierung verantwortlich. Er berichtete gemeinsam mit Edith Kapeller, Julia Schön und Herbert Kramer über den Prozess des Digitalisierens. Die Leiterin der Abteilung für Schrift- und Buchwesen an der Österreichische Akademie der Wissenschaften Christine Glassner stellte anschließend das Handschriftenportal www.manuscripta.at vor, das ab nun laufend mit Admonter Digitalisaten bereichert wird.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von P. Florian Ehebruster OSB aus dem Stift Seitenstetten mit stimmungsvollen Barockstücken auf dem Cembalo.

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CNN kürt Stiftsbibliothek Admont

CNN kürt die Stiftsbibliothek Admont zu den schönsten Plätzen der Welt

CNN kürt die Stiftsbibliothek Admont zu den schönsten Plätzen der Welt – wenn es ums Lesen geht! Nachzulesen in der Kleinen Zeitung, 3. August 2016.

Dass die Stiftsbibliothek Admont atemberaubend schön und imposant ist, weiß jeder, der schon einmal einen Fuß in die barocke Stiftsbibliothek in Admont gesetzt hat. Diesen Umstand hat nun auch der Fernsehsender CNN erkannt. In einem Ranking der „großartigsten Plätze der Welt – zum Lesen“ findet sich Admont nun weltweit und den schönsten Plätzen, gleich neben ehrwürdigen Gebäuden wie der Biblioteca Marciana in Venedig oder den Bibliotheken von Oxford.

In seiner Begründung, warum Admont sich in dieser elitären Liste wiederfindet, schreibt CNN-Autor James Campell von der Cambridge Universität: Die bis 1776 errichtete Stiftsbibliothek sei ein von Licht durchflutetes Gesamtkunstwerk. Der Autor kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: Die Stiftsbibliothek sei wohl nie zum Studieren erbaut worden, sondern vielmehr, um Besucher zu beeindrucken!

Wir freuen uns über diese Auszeichnung von CNN!

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P. Maximilian Schiefermüller Stift Admont Marcel Peda
Stift Admont Marcel Peda
Stiftsbibliothek Admont Marcel Peda (3) Stiftsbibliothek Admont Marcel Peda (2) Stiftsbibliothek Admont Marcel Peda (1) P. Maximilian Schiefermüller Stift Admont Marcel Peda Stift Admont Marcel Peda

 

Zu den Öffnungszeiten der Stiftsbibliothek Admont!

Zu den Veranstaltungen!

Studentenheim Münze

_U8A5276Beim Studentenheim „Münze“ handelt es sich um ein ehemaliges Kloster, welches vom Stift Admont erworben und in ein luxuriöses Studierendenheim umgebaut wurde. Das im Zentrum von Graz gelegene und von der Akademikerhilfe geführte charmante Wohnheim beherbergt  171 Studierende großteils in Einzel- und teilweise in Doppelzimmern. Die moderne Einrichtung im geschichtsträchtigen Gemäuer bewirkt eine ganz besondere Wohnatmosphäre in der Münze.

Die Zimmer des Studentenheims werden ganzjährig vergeben. Bei Interesse kommen Sie hier zur Anmeldung für einen Heimplatz!

Lesen Sie in der aktuellen PAX-Ausgabe einen Artikel auf Seite 24!

Dauerausstellung 2017 – GOTIK

NEU: Gotik-Dauerausstellung im Stift Admont „Dem Himmel Nahe“

Bedeutende mittelalterliche Skulpturen, Tafelbilder und Glasmalerei aus der Sammlung Mayer – einzigartig in Österreich öffentlich zugänglich seit 2. Mai im Stift Admont!

 

 

Die im Museum des Stiftes Admont gebotene, bereits legendäre Vielfalt wird 2017 dauerhaft um eine imposante Dimension erweitert. „DEM HIMMEL NAHE – Kunst des Mittelalters“: Erstmals werden seit 2. Mai 2017 ausgesuchte mittelalterliche Skulpturen, Tafelbilder und Glasmalerei aus der Sammlung Mayer gezeigt. Diese großartige und weitgehend auf einer Schenkung beruhende Gotik-Ausstellung reagiert auf ein neu erwachtes Interesse an den sakralen Skulpturen des späten Mittelalters, welche ihre Wirkung über Konfessions- und Religionsgrenzen hinaus entfalten.

Die in dieser Ausstellung vereinte Auswahl von Meisterwerken der Spätgotik – reichend von u. a. den “Schönen Madonnen” – um 1400 bis zu Niklaus Weckmann aus Ulm und dem Südtiroler Meister Hans Klocker aus Brixen – können nur einen knappen Überblick von einer Epoche geben, die zu den reichsten und fruchtbarsten unserer kunsthistorischen Vergangenheit gehört. Einige Werke der Sammlung Kuno Mayer waren bereits in wichtigen Gotik-Ausstellungen zu sehen – erstmals in dieser Fülle jedoch 2017 im Stift Admont!

Gottesnähe und Weltenglanz, Kunst und Kultur werden zu einer Einheit verschmolzen mit dem Ziel die Seele des Besuchers zu erfassen. Die Exponate der Sammlung Kuno Mayer sind ein sichtbarer Erfolg jahrelanger Tätigkeit im spezialisierten Kunsthandel. Sie verfolgen den gemeinnützigen Zweck das andauernde Interesse an der Kunst des Mittelalters einer breiten Bevölkerungsschicht zu wecken. Der Sammler Kuno Erich Mayer lebt mit seiner Frau in Götzis in Vorarlberg. Kuno Erich Mayer zu seiner Sammlertätigkeit: “Eine Kunstsammlung ist geprägt von Leidenschaft und Freude, von dem Bedürfnis nach Besitzen und Ordnen. Kunstsammeln ist eine Tätigkeit zwischen Enthusiasmus und Kenntnis, im Spannungsbogen der Ökonomie und des Mäzenatentums, sie ist Entdecker und Wegbereiter für vieles, das später museale Weihen erhält. Kunst und Kultur stehen für Werte, die Halt und Ordnung geben und die Menschen innerlich bereichern.”

Das Verbindende aller dieser Werke ist die schöne, harmonisch in sich ausgewogene Form und das Liebliche und Zarte im Ausdruck der Gesichter und Gesten. Diese Welt des „Bewahrten Kulturerbes“ will die Ausstellung nachhaltig optisch erschließen. Die Kunstwerke bleiben für die Mitmenschen und nächsten Generationen erhalten. „Und vielleicht ist es gerade diese Erfüllung, die zuerst das Sammeln und zuletzt das Weitergeben von Kunst so interessant macht“, so Mayer.

Freuen Sie sich auf die Sammlung Mayer – Kunst des Mittelalters – 2017 im Stift Admont! Tägl. 10 – 17 Uhr geöffnet, bis 5. November 2017!

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NEU: 6-sprachige Audio-Guides im Museum!

Zu den Öffnungszeiten!

Zu den Eintrittspreisen!

Download Flyer 2017!

Zur Presse!

Kontakt Presse und Kommunikation:
Mag. Barbara Eisner-B., Tel.: +43 664 28 24 851, poesia_doku_mentale@yahoo.com

 

Mit medialer Unterstützung von

Presse-Club-Mitglieder erhalten im Kooperationszeitraum (bis 5. November 2017) 1+1 gratis auf die Eintrittskarte in Bibliothek & Museum im Stift Admont (pro Clubkarte max. 2 Personen) UND zusätzlich beim Kauf von 2 Tickets erhalten Presse-Club-Mitglieder den Ausstellungskatalog der neuen Gotikausstellung im Wert von € 18,00 um – 10 % ermäßigt!

 

Ö1-Club-Mitglieder erhalten – 15 % auf den regulären Eintrittspreis!

 

NEU:

Gotik-Paket um € 108,20 – Hier gehts zum Gotik-Paket!

Gotik-Ausstellungswein um € 8,90/Flasche – Weingut Dveri-Pax!

Ältestes Rezept der Linzertorte

Ältestes Rezept der Linzertorte im Stiftsarchiv Admont

LT_großDas Archiv und die Bibliothek des Stiftes Admont beherbergen eine Vielzahl an Schätzen, Kuriositäten und Unikaten. Verwunderlich ist dennoch, dass das älteste erhaltene Rezept der berühmten Linzertorte nicht in Oberösterreich aufbewahrt wird, sondern im grenznahen, steirischen Benediktinerkloster Admont. Das Rezept, eigentlich sind es vier Varianten, befindet sich im Codex 35/31 der Stiftsbibliothek, einem „Buech von allerley Eingemachten Sachen, also Zuggerwerck, Gewürtz, Khütten und sonsten allerhandt Obst wie auch andere guett und nützlich Ding“. Angelegt wurde das Kochbuch, das etwa 490 Rezepte enthält, im Jahre 1653 von Anna Margarita Sagramosa, geborene Gräfin Paradeiser, einer in Verona ansässigen Adeligen. Wie ihr Kochbuch nach Admont kam, ist nach wie vor unbekannt.

Logoanwendung11-2011Die Linzer Confiserie-Firma Marc Chocolatier wurde auf unser Rezept aufmerksam und nahm Kontakt mit Stiftsarchivar und –bibliothekar P. Maximilian Schiefermüller auf. Der Traditionsbetrieb mit Sitz an der prominenten Linzer Landstraße bzw. der Harrachstraße wird basierend auf unserem Rezept nun Linzertorten backen, die fortan im Betriebslokal in Linz, aber auch im Museumsshop Admont (Linie „Made for Admont“) erworben werden können. Das älteste Rezept der Linzertorte, im Stift Admont aufbewahrt – umgesetzt in eine köstlichen Mehlspeise!

P. Maximilian Schiefermüller, Stiftsarchivar

Wer Lust hat: Hier kann man im Admonter Klosterkochbuch blättern!

Sammlungsfotografen Köpcke & Weinhold

Für die Ausstellungssaison 2016 wurden die Sammlungsfotografen Sebastian Köpcke und Volker Weinhold eingeladen, Objekte der naturhistorischen Schausammlung fotografisch ins rechte Licht zu rücken.

Alle-Fotos-6Der programmatische Titel gibt ein Thema vor, das unterschiedlichste Interpretationen erlaubt. In inszenierten Bildern lassen die zuweilen mehr als hundertjährigen Tierpräparate wieder lebendig werden. Mit Zuneigung, Humor und Hintersinn betrachten die Fotografen dabei die unterschiedlichen Akteure. In der Kombination mit ausgesuchten Objekten des Kulturhistorischen Museums war es möglich, einige aufwändige Arrangements zu gestalten, die durchaus als Hommage an die Jagd- und Küchenstillleben der Renaissance und des Barock verstanden werden wollen. Der melancholische Blick auf das Werden und Vergehen, auf den ewigen Kreislauf von »Fressen und gefressen werden« erweist sich dabei als schöner Schein. Tatsächlich sind die Tiere zumeist seit hundert Jahren tot, aber gerade dadurch haben sie – mit Glasaugen, Drahtskelett und Sägespänen kunstvoll präpariert – museale Unsterblichkeit erlangt.

Portraits-Admont1Gleichermaßen dem Thema folgend, wurden die Frauen aus der Stiftsküche darum gebeten, sie fotografieren zu dürfen. In einem sehr weltlichen Sinne sind sie die guten Geister, die weitgehend im Verborgenen wirken, dem Tag Struktur verleihen und zugleich für kulinarische Abwechslung sorgen. An ihrer Kochkunst durften sich auch die beiden Künstler schon viele Male erfreuen. Dass sie das Küchenteam nun gut gelaunt im Bild verewigen konnten, war ihnen ein ganz besonderes Vergnügen.

Zu den Öffnungszeiten

Zu Ausstellungen 2016