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Sonderausstellung 2022 - Austrian Artists Born in Styria

Sonderausstellung 2022 - Austrian Artists Born in Styria

Dieter Preisl - Michael Kienzer - Herbert Brandl Michael Braunsteiner
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Austrian Artists Born in Styria

Sonderausstellung 2022

Im Mai 2003 hat nach mehrjährigem Umbau das, wie es hieß, konstrastreichste Privatmuseum Österreichs seine Pforten eröffnet: Das Museum des Stiftes Admont. Die Eröffnungsausstellung im neu geschaffenen Museumsbereich für Gegenwartskunst war dem Kern der seit 1997 im Aufbau befindlichen Sammlung aktueller Kunst gewidmet - der österreichischen Malerei der jüngeren und mittleren Generation.  „Der Standard“ betitelte einen am 30. Mai 2003 erschienenen Bericht über diese Ausstellung mit „Im Stiftmuseum Admont versammelt sich die Crème de la crème der österreichischen Gegenwartskunst“. In der besagten Ausstellung waren auch die ersten drei für die Sammlung erworbenen Werke, also die Basis der Sammlung zu sehen: Drei großformatige Bilder aus der Mitte der 1990er Jahre entstanden Alpha Omega-Zyklus von Hubert Schmalix.

In ihr vertreten waren u. a. auch Werke von Erwin Bohatsch, Michael Kienzer, Alfred Klinkan, Rudi Molacek, Alois Mosbacher, Werner Reiterer, Martin Schnur, Ingeborg Strobl, Gustav Troger und Erwin Wurm. Vielen von diesen bedeutenden Künstlern waren und sind gerade in letzter Zeit große Personalausstellungen in wichtigen Museen gewidmet.Unter einem anderen Blickwinkel betrachtet ist der Großteil der mit Werken in der Admonter Eröffnungs-Ausstellung vertretenen Künstler*innen, die auch aus heutiger Perspektive betrachtet zu den besten Österreichs zählen, eine beträchtliche Anzahl aus der Steiermark gebürtig. Das gilt für alle oben genannten künstlerischen Positionen. Diesem zum damaligen Zeitpunkt noch im Bewusstsein der Kunstszene befindlichen, heute aber längst vergessenen Faktum widmet sich die für das nächste Jahr geplante Ausstellung im Museum für Gegenwartskunst. Mit Fokus auf Malerei werden jene Künstler*innen aus den Tiefen der inzwischen beträchtlich gewachsenen Sammlung des Stiftes Admont gezoomt, die ihre Wurzeln im spezifischen Kunstraum Steiermark haben.

Der Bogen wird sich spannen von Hannes Schwarz (geboren in Weiz 1926) über die ab den späten 1940er Jahren Geborenen (etwa Hannes Priesch, geb. Eggersdorf 1954, Kurt Ryslavy, geb. 1961 in Graz, Anton Petz, geb. 1962 in Graz, Dieter Preisl, geb. in Judenburg 1962, Norbert Trummer, geb. 1962 in Leibnitz, Matta Wagnest, geb. 1964 in Graz) herauf zu jüngeren Positionen wie etwa Christoph Schmidberger (geboren 1974 in Eisenerz). Dass so viele Steirer*innen eine so wichtige Rolle in der österreichischen und teils auch internationalen Kunstszene spielen, kommt natürlich nicht von ungefähr. Das Kulturland Steiermark setzt seit Jahrzehnten eine ganze Reihe national und international spürbarer innovativer Impulse im Bereich bildender Kunst. Und wir als traditionsreiches Stift Admont, das älteste bestehende Kloster in der Steiermark, sind bemüht, unseren Teil bestmöglich dazu beizutragen. In dieser kommenden Ausstellung in der Saison 2022 soll versucht werden, die Hintergründe dieses bedeutenden Steiermark-Phänomens zu beleuchten und heraus zu arbeiten. Interviews mit den Künstler*innen und diverse Dokumentationen sind vorgesehen. 

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