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Internationale Tagung "Kultur und Memoria" im Stift Admont

Internationale Tagung "Kultur und Memoria" im Stift Admont

18. - 20. Mai 2022

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Die steirische Abtei Admont und das europäische Benediktinertum 

Mit Benedikt von Nursia und seiner Regel entstand ab dem 6. Jahrhundert ein europaweites Netz von Klöstern. Das Reformmönchtum, das aus der burgundischen Abtei Cluny hervorging und besonders über das Schwarzwaldkloster Hirsau in den deutsch[1]sprachigen Kulturraum vermittelt wurde, wurzelte auch in Österreich. Erzbischof Gebhard von Salzburg gründete 1074 die Abtei Admont. Vom 12. bis zum 16. Jahrhundert bestand ein Frauenkloster in der Nähe. 

Ausgehend von der Genese der aufblühenden Abtei Admont wird die Tagung wichtige Aspekte von Kultur und Memoria im europäischen Benediktinertum beleuchten. Es wird näherhin um die Vermittlung von Bildung und Wissen, das Beziehungsgefüge von Kloster und Universität, benediktinische Gelehrte und ihr Wirken, Liturgie und Gedenken, um Ikonographie im Dienst der Memoria gehen. Besondere Beachtung wird der Admonter Bibliothek, der weltweit größten Klosterbibliothek, geschenkt. In grundsätzlicher Weise soll nach der Rolle und Bedeutung monastischer Bibliotheken (mit den Skriptorien) in Europa gefragt werden. Dies geschieht unter Berücksichtigung der Büchersammlungen der Päpste, insbesondere der Vatikanischen Bibliothek. Die Untersuchungsperspektiven reichen vom Mittelalter bis zur Gegenwart und schließen Fragen nach der digitalen Vermittlung von Glaube und Kultur ein. So wird die Tagung auch einen Beitrag zum öffentlichen Diskurs in Politik und Massenmedien, Kirche und Wissenschaft leisten, welcher der Bedeutung des kulturellen Erbes für ein immer mehr zusammenwachsendes Europa gilt.

Hier können Sie das Programm ansehen: 

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(ab 8. Jhdt)
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