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Digitale Kulturplattform erobert Europa

Digitale Kulturplattform erobert Europa

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Neue Partner, neuer Name: Aus cultour.digital wurde Discover Culture. Die Online-Plattform zur Vernetzung und Vermarktung von Kultureinrichtungen geht erstmals über die Grenzen Österreichs hinaus und kann auch in Deutschland Fuß fassen.

Zudem gewinnt Discover Culture mit dem KHM-Museumsverband und dessen bedeutenden kaiserlichen Sammlungen einen neuen starken Partner hinzu. Ein gelungener Auftakt zur weltweiten Vermarktung, heißt es von den beiden Plattform-Gründern – dem Benediktinerstift Admont und der LightCyde GmbH.   

„Die Zeit ist reif. Dessen waren wir uns absolut sicher, als wir im Februar eine digitale Kulturplattform ins Rennen geschickt haben, die es weltweit in dieser Form kein zweites Mal gibt“, sagt Abt Gerhard Hafner vom Benediktinerstift Admont. Mit dieser Einschätzung hat man voll ins Schwarze getroffen: Schon nach wenigen Monaten „sind unsere Seitenaufrufe förmlich explodiert“, bestätigt Thomas Fischbacher, dessen Software-Unternehmen „LightCyde“ die Plattform entwickelt hat. Kein Wunder, schließlich bündelt Discover Culture (www.discover-culture.com) das digitalisierte Angebot namhafter Kulturinstitutionen. „Die Anzahl unserer Partner hat sich in den vergangenen Monaten vervielfacht, was sich auch auf den außergewöhnlichen Werbewert zurückführen lässt. Eine derart hohe Reichweite zu erzielen, ist schließlich nur dann möglich, wenn sich viele Kulturinstitutionen zusammentun, wie es bei Discover Culture der Fall ist“,  eröffnet Mario Brandmüller, Stift Admonts Leiter der Abteilung für Tourismus, Kultur und PR.

Hochkarätiger Neuzugang

Hochkarätiger Neuzugang auf der Plattform Discover Culture ist der KHM-Museumsverband. Zum Start seiner Videoreihe wird ab Sommer eine Highlight-Tour durch die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums verfügbar sein. Im Laufe der nächsten Monate folgen dann weitere Touren durch die Kaiserliche Schatzkammer Wien, das Weltmuseum Wien und die Kaiserliche Wagenburg in Schönbrunn, mit einem Schwerpunkt zu Kaiserin Sisi, sowie ein Ausflug nach Innsbruck ins Schloss Ambras. Alle Touren werden in deutscher Sprache sowie in einer synchronisierten Version auf Englisch, Russisch, Chinesisch und Japanisch verfügbar sein. 

Ab Mitte August erwartet die NutzerInnen von Discover Culture zudem ein besonderer Vorgeschmack: Eine virtuelle Tour durch den hochkarätigen Tizian-Saal im Kunsthistorischen Museum stimmt ein auf die große Sonderausstellung „Tizians Frauenbild“ im Herbst 2021.  

„Wir haben allergrößtes Interesse daran, unsere digitalen Angebote einem internationalen Publikum zugänglich zu machen, und die Plattform Discover Culture bietet uns dafür die ideale Möglichkeit“, so Sabine Haag, Generaldirektorin des KHM-Museumsverbands. „Als Museum wollen wir den Menschen weltweit die Gelegenheit geben, unsere einzigartigen Kunst- und Kulturschätze im KHM-Museumsverband auf eine hochkarätige und ansprechende Art digital zu erleben – und freuen uns, wenn sie dann bei ihrem nächsten Österreich-Besuch umso begeisterter die Originale entdecken wollen.“

Auftakt zur internationalen Vermarktung

Neben zahlreichen österreichischen Partnerschaften konnte man nun mit dem Fürstenhaus Schaumburg-Lippe die erste internationale Kooperation schließen. In Kürze wird Schloss Bückeburg virtualisiert. Schon in den nächsten Wochen wird die Residenz der Adelsfamilie als virtuelle Tour auf der Plattform Discover Culture online gehen. “Wir sehen großes Potential in der Tatsache, dass mitsamt neuster Technologien im virtuellen Bereich, Besuchern zuvor unantastbare Erlebnisse geliefert werden können. Gemeinsam mit der Plattform Discover Culture haben wir uns ein Bild der Zukunft gemacht und freuen uns ein Teil dieses technologischen Fortschrittes zu sein. Wir glauben, dass Besucher unserer Touren nun regelmäßige und sofort abgreifbare Erfahrungen mit Schloss Bückeburg erfahren können, die im echten Leben schwer oder gar unmöglich wären. Hiermit wird unser Familienzuhause eine der ersten von vielen Kulissen für unendliche Möglichkeiten, dementgegen nur die eigene Kreativität stehen könnte“, so SHD Donatus Erbprinz zu Schaumburg-Lippe.

Der erste Schritt über Österreichs Grenzen hinaus ist also geglückt. Das Tor zum europäischen Markt steht hiermit offen und seitens Benediktinerstift Admont und der LightCyde GmbH verfolgt man bereits neue Ziele, wie Thomas Fischbacher und Mario Brandmüller betonen: „Mit Discover Culture ist eine weltweite Kulturvermittlung möglich, weswegen wir schon in Kürze mit der internationalen Vermarktung der Kulturplattform beginnen werden.“ Der Weg dorthin ist bereits geebnet: Schon jetzt besitzt die Plattform internationale Bildrechte.

Enormes Potenzial gegeben

Nach Europa will man verstärkt den asiatischen und amerikanischen Markt bearbeiten. Die Prognosen sind gut: Die Forschung von Goldman Sachs, ein weltweit tätiges Investmentbanking- und Wertpapierunternehmen, geht davon aus, dass die virtuelle und erweiterte Realität bis 2025 zu einem Markt mit enormen Potenzial anwachsen wird.

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