St. Ägidius in Johnsbach
Die Anfänge einer Seelsorge im Johnsbachtal werden mit Abt Engelbert von Admont (1297-1327) in Verbindung gebracht. Die erste Kirche wird ins Jahr 1310 datiert.
Die heutige Kirche ist dem Hl. Ägidius, einem der 14 Nothelfer, geweiht und wurde 1663-66 unter Abt Raimund von Rehling errichtet (aus 1666 stammt das Altarbild, welches den Hl. Ägidius zeigt), aber im 20. Jhdt. im Innenraum überarbeitet (Altar, Kanzel). Der kleine Dachreiter beherbergt eine Glocke aus dem 14. Jahrhundert. 1665 wurde Johnsbach zur eigenen Pfarre erhoben und zählt heute 191 (Stand 1/2006) römisch-katholische Mitglieder.
Um die Kirche befindet sich der Dorffriedhof, der zu einem großen Teil als Bergsteigerfriedhof dient. Seit Beginn der Erkundung der Gesäuseberge wurden hier (bis in die neuere Zeit, seitdem Überführungen möglich wurden) die Bergtoten (die Aufzeichnungen beginnen 1885) - inmitten der ringsum majestätisch aufragenden Felsriesen – begraben.
Zur Pfarre gehört auch die Kirche zu den Hll. Clemens und Hubertus in Gstatterboden, die 1962 von den steirischen Landesforsten erbaut wurde.
Gottesdienstzeiten: Sonntag: 10 Uhr Hl. Messe
Seelsorger: KR Mag. P. Gebhard Grünfelder OSB (seit 1.9.2002)
Kontakt:
Pfarramt Johnsbach, Johnsbach 1, 8912 Johnsbach
Tel.: +43 (0)3613/2312-202
Mobil: +43 (0)664/60 353 702