Ausstellung 2018

Vielfalt im Stift Admont 2018

Schönheit und Anspruch

Soll sich die Kirche Schönheit leisten? Am Stift Admont, einem der ältesten kirchlichen Zentren der Steiermark, wird die Beantwortung dieser Frage eindrucksvoll sichtbar – nicht nur für die Vergangenheit, sondern auch für die Gegenwart. Werke aus den Sammlungen des Stiftes Admont und der Diözese Graz-Seckau in zeitgenössischer Kunst zeigen den Anspruch eines kreativen Dialogs zwischen Kunst und Kirche heute.

Immer mehr Gäste aus nah und fern nutzen das vielfältige Anbot des 1074 gegründeten Benediktinerstiftes Admont in der Obersteiermark. Bereits die Anreise und der erste Eindruck sind überwältigend. Die weitläufige Klosteranlage liegt reizvoll am Eingang zum „Nationalpark Gesäuse“. Schon von weitem sieht man zwischen romantischen Bergkulissen die beiden Türme der neugotischen Stiftskirche aufragen. Sie werden von gepflegten Gartenanlagen, historischen Bauten und zeitgenössischer Architektur begrüßt.

Die größte Klosterbibliothek der Welt und die kontrastreiche Museumslandschaft bieten für jeden weitere Überraschungen. Unter einem Dach vereint finden sich im Museum Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Handschriften und Frühdrucke, ein Naturhistorisches Museum aus der Zeit von 1866-1906 mit integrierter Nationalpark-Ausstellung, ein Kunsthistorisches Museum, Sonderausstellungen und die multimediale Stiftspräsentation. Tradition und Innovation werden in den Ausstellungsinhalten, der Ausstellungsgestaltung, der Kunstvermittlung und weit darüber hinaus erlebbar.

Die nach einer Generalrestaurierung in einem vorbildlichen Zustand befindliche Admonter Stiftsbibliothek (vollendet 1776) ist ein über Jahrhunderte hinweg reichender Wissensspeicher und eines der großen Gesamtkunstwerke des europäischen Spätbarocks. In ihr sind verschiedene Kunstgattungen (Architektur, Fresken, Skulpturen, Schriften & Druckwerke) zu einer Einheit verschmolzen.

Glaube hat nur dann eine Zukunft, wenn er auch heute sinnlich überzeugt – in seinen Räumen, in seiner Kunst, in seinem öffentlichen Auftritt, in seiner Liturgie. „Glauben wir an unsere Zukunft?“  So lautet die Frage, mit der die Diözese Graz-Seckau zu ihrem 800-Jahr-Jubiläum an die Öffentlichkeit tritt – um gleichzeitig ihr Motto in diesem Jahr „Zukunft säen“ zu benennen. Dazu werden an historisch starken Orten der Steiermark fünf Ausstellungen zu sehen sein, eine davon in Stift Admont, das unter dem Aspekt „Schönheit & Anspruch“ mit Ausstellungen in seinen diversen Museumsbereichen daran beteiligt ist.

Seit kurzem finden sich die bestehenden Sammlungen der Abtei durch eine neue Abteilung mit 85 erlesenen Werken mittelalterlicher Kunst aus der Sammlung Kuno Mayer dauerhaft bereichert und erweitert. „Dem Himmel nahe“ fühlt man sich hier. Die Zusammenstellung von Meisterwerken der Spätgotik reicht u.a. von den „Schönen Madonnen“ bis zu männlichen und weiblichen Heiligen, Engeln, Reliquienbüsten, Nonnenbräutigamen und Tafelbildern von Bildschnitzern und aus berühmten Werkstätten im europäischen Raum der damaligen Zeit. Es werden Einblicke in eine Epoche geboten, die zu den reichsten und fruchtbarsten unserer kunsthistorischen Vergangenheit gehört.

Das Sammeln, Bewahren, Ausstellen und Vermitteln von alten Kulturgütern ist dem Stift Admont ein großes Anliegen. Parallel dazu die Sonderausstellung „Schönheit & Anspruch“ im Museum für Gegenwartskunst. Relevante Werke zeitgenössischer Kunst aus steirischen kirchlichen Sammlungen – Admont Guests – im Dialog mit Kunstwerken aus der Admonter Gegenwartskunst-Sammlung machen bewusst: Wenn man in eine gute Zukunft blicken, künftigen Generationen glaubwürdig etwas überliefern will, ist es mindestens ebenso bedeutend und folgerichtig, dass mit den Mitteln und zusammen mit kreativen Menschen unserer Zeit auf kulturellem Sektor ganz lebendig etwas bewegt, etwas geleistet werden kann und muss.

Sakrales und Weltliches, Kultur und Natur, Vergangenheit und Gegenwart, historische und zeitgenössische Kunst & Architektur stehen im Stift Admont in einem spannungsreichen Dialog. Gestalten Sie Ihr ganz persönliches Gesamterlebnis des Stiftes Admont nach ihren Wünschen und Vorlieben. Die Möglichkeiten sind gegeben. Es lebe die Vielfalt!

Kurator: Michael Braunsteiner

Weitere Informationen unter: www.800-jahre-graz-seckau.at

Auf den Spuren des heiligen Benedikt

Einen Konventausflug der besonderen Art erlebte ein Teil der Gemeinschaft der Benediktiner von Admont in der letzten Augustwoche 2017. Ziel dieser geistlichen Reise waren die Stadt Rom und wichtige Wirkungsstätten des Ordensvaters Benedikt von Nursia, die Abteien Montecassino und Subiaco.

Daneben gab es auch Einladungen in die Österreichische Botschaft, in die Kommandantur der Schweizergarde, sowie ein Treffen mit dem Primas des Benediktinerordens, Erzabt Gregory Polan. Höhepunkt waren die Generalaudienz am Petersplatz und die persönliche Begegnung mit Papst Franziskus. Dabei überreichten Abt Gerhard und Prior P. Maximilian dem Heiligen Vater ein zeitgenössisches Kunstwerk in Form eines Astkreuzes und den Katalog zur neuen Gotik-Ausstellung im Stift Admont. Papst Franziskus zeigte sich sehr erfreut über die Geschenke und bat die Mönche Admonts um ihr Gebet.

Fotocredits: Photo L’osservatore Romano

Konventausflug500
Konventausflug404
Konventausflug303
Konventausflug101
Konventausflug202
Konventausflug500 Konventausflug404 Konventausflug303 Konventausflug101 Konventausflug202

Stift Admont unterstützt Rumänien-Projekte

Hilfe zur Selbsthilfe in Rumänien

„Uns geht’s so gut – wir haben die Pflicht, zu helfen!“

SchülerInnen des Stiftsgymnasiums Admont unterstützen seit drei Jahren mehrere Projekte in Rumänien und haben vor Ort mitgeholfen, einige Häuser aufzubauen. Es gibt viele Förderer und einige neue Vorhaben. Friedrich Dirninger ist Lehrer am Stiftsgymnasium Admont und zugleich Obmann des Vereins: „Hilfe zur Selbsthilfe in Siebenbürgen“, ein Verein zur Unterstützung von Roma-Siedlungen in Rumänien. Die Roma gehören, in dem noch immer armutsgeprägten Land Rumänien, zu der ärmsten Bevölkerungsschicht. In den letzten drei Jahren hat der Verein gemeinsam mit ihnen Häuser gebaut, versucht die Infrastruktur für ein eigenes Dorf zu schaffen und Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Man hilft den Menschen zur Selbsthilfe.

Begonnen hat das Projekt, als im Gymnasium Stainach Schulmöbel entsorgt wurden.Friedrich Dirninger machte sich auf die Suche, wer diese benötigen könnte und kam über die Neue Mittelschule in Admont in Kontakt mit Gerhard Spitzer, der seit vielen Jahren Entwicklungshilfe in Rumänien betreibt. Er meinte: „Es wird dort alles benötigt!“

Im August 2014 wurden in einer Woche von SchülerInnen und Lehrern gemeinsam zwei Dachstühle für eine Schule vor Ort gebaut. Derzeit leben rund 100 Personen in diesem Dorf, alle Kinder können nun eine öffentliche Schule besuchen. Und ein Schulbesuch ist in Rumänien keine Selbstverständlichkeit. Häufig passiert es, dass Kinder erst mit 10 Jahren die erste Klasse Volksschule besuchen können. In der neuen Dorfschule wird nun an den Wochenenden der Lernstoff mit LehrerInnen, die freiwillig helfen, nachgeholt.

Insgesamt sind seit Beginn des Projektes 17 Sattelschlepper mit unterschiedlichsten Materialien, darunter Spenden von SchülerInnen, Eltern und Firmen nach Rumänien gefahren. Bereits bei der ersten Fahrt wurden 17 Tonnen Hilfsgüter geliefert! Das Feuer wurde entfacht! In und um das Dorf werden auch Schweineställe sowie Obst- und Naschgärten gebaut. Bei der nächsten Hilfsaktion im Juli soll die gesamte Infrastruktur aufgebaut werden. 15 Personen werden in 10 Tagen das gesamte Dorf kanalisieren und mit Trinkwasser und Strom versorgen.

Mittlerweile unterstützt der Verein rund um Friedrich Dirninger bereits vier nachhaltige Projekte in Rumänien. Eines davon befindet sich in Klausenburg, wo rund 100 Familien unter unvorstellbaren Bedingungen, im wahrsten Sinne des Wortes, auf einer riesigen Müllhalde leben.

Mittlerweile war Friedrich Dirninger in den letzten drei Jahren bereits 11 Mal in Rumänien. Zuletzt wurde zu Ostern mit Hilfe von SchülerInnen des Stiftsgymnasiums eine Lagerhalle für Hilfsgüter gebaut. Auch zahlreiche Maschinen, ein Traktor sowie ein Auto wurden bereits gespendet und nach Rumänien gebracht. Gemeinsam mit Schülern aus Admont wurde ein neuer Häusertypus entworfen und soll demnächst gebaut werden. Unterstützt werden diese Leistungen zum größten Teil vom Stift Admont.

Bislang waren 60 Personen bei den Projekten in Rumänien im Hilfseinsatz. „Mit unseren Aktivitäten wollen wir erreichen, dass Roma sehen, dass sie selbst, so wie wir, etwas leisten müssen, um besser leben zu können. Wir kümmern uns um ihre Ausbildung, damit sie eine Arbeit bekommen und sich selbst erhalten können. Sie unterliegen einem strengen Punktesystem, um in die Häuser einziehen zu können und sie sollten in drei Jahren selbst ein Haus bauen können. Ein Jugendlicher der mit seiner Familie auf der Müllhalde lebte, hat im Vorjahr maturiert – dies wird als wahrhafter Erfolg des Vereins verbucht!“, schwärmt Fritz Dirninger.

Der Verein lebt von Menschen, die sich engagieren und Menschen, die spenden. Für jede Spende gibt es nun ein Holzherz. Diese werden hier und in Rumänien angefertigt. Holz und Maschinen wurden bereits nach Siebenbürgen geliefert. Und es gibt auch schon neue Visionen im Verein: In Zukunft sollen auch Häuser aus Strohballen angefertigt werden. Und es soll noch mehr Augenmerk auf die Ausbildung gelegt werden – als Hilfe zur Selbsthilfe und Selbsterhaltung.

Weitere Infos:
siebenbuergenhilfe.blogspot.com
mail: siebenbuergenhilfe@gmx.at

Spendenkonto:
IBAN: AT713800100000108480
BIC: RZST AT 2G001

 

Sensationsfund: Admonter Abrogans

Der Admonter Abrogans – Präsentation eines außergewöhnlichen Fundes

Bei Digitalisierungsarbeiten im Jahr 2012 entdeckte der damalige Mitarbeiter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Dr. Martin Haltrich, ein karolingisches Fragment, das althochdeutsche Wörter enthielt. Er erkannte, dass es sich um einen Teil des so genannten „Abrogans“ handelt, eines lateinisch-deutschen Wörterbuchs, das insgesamt in nur drei Abschriften weltweit überliefert ist: ein vollständiges Exemplar in St. Gallen; Fragmente in Paris und Karlsruhe.

Prof. Dr. Stephan Müller vom Institut für Germanisik der Universität Wien übernahm daraufhin die wissenschaftliche Untersuchung des Fundes. Es wurden auch Aufnahmen unter ultraviolettem Licht angefertigt, paläographische Untersuchungen durchgeführt und europaweite Kontakte zu Spezialisten dieser Materie geknüpft. Am 12. Mai 2017 war es endlich so weit: 12 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler trafen sich im Stift Admont, um ihre Erkenntnisse auszutauschen und das Abrogans-Fragment endlich im Original begutachten zu können.

Am Abend dieses sehr interessanten und intensiven Workshop-Tages wurden die Ergebnisse im Rahmen eines Festaktes der Öffentlichkeit präsentiert. Das Fragment, das nach den Recherchen der Bibliothekarin Karin Schamberger seit 1963 in der Fragmente-Mappe im Magazin des Archivs aufbewahrt wurde und sich davor als Umschlag auf einem barocken Druck befunden hatte, ist um 800 entstanden und ist eine eigenständige Bearbeitung des verloren gegangenen „Ur-Abrogans“, aus dem die übrigen erhaltenen Abschriften hervorgehen. Die Besonderheit besteht laut Stephan Müller darin, dass die lateinischen Wörter bereits in eine vollalphabetische Ordnung gebracht worden sind und dass auch neue, bislang unbekannte althochdeutsche Wörter enthalten sind.

15
9
10
22
18
8
31
27
Abrogans 1
Abrogans 2
35
15 9 10 22 18 8 31 27 Abrogans 1 Abrogans 2 35

 

P. Maximilian Schiefermüller zu diesem außergewöhnlichen Fund: „Für mein Team der Stiftsbibliothek und des Archivs, wie für unsere ganze klösterliche Gemeinschaft, ist der Fund des Abrogans-Fragmentes eine besondere Freude. Auch wenn die Forschungsarbeiten noch lange nicht abgeschlossen sind, kann von einem Sensationsfund gesprochen werden: Das hohe Alter (über 200 Jahre älter als das Kloster) und die einzigartige und von anderen Fragmenten des Abrogans abweichende Gestaltung unseres Exemplars. Dankbar bin ich für die bereits geschehene wissenschaftliche Aufarbeitung unseres Fragmentes und ich freue mich mit meinen Mitbrüdern, wenn noch viele weitere inspirierende Überlegungen zum „Admonter Abrogans“ angestellt werden. Für unsere wissenschaftliche „Abteilung“ des Stiftes Admont bedeuten der Fund, das mediale Echo und das übergroße Interesse am Fragment selbst und damit einhergehend auch an unseren anderen Beständen des Archivs und der Bibliothek einen unglaublichen Motivationsschub und eine Bestätigung, dass wir mit unserer Arbeit auf jedem Fall auf einem richtigen Weg sind.“

Kloster auf Zeit

Kloster auf Zeit im Benediktinerstift Admont

Ein Kloster lebt von jungen Männern, die den Weg ins Kloster finden. In vielen Bereichen zeigen wir immer wieder, dass wir ein attraktives Haus für junge Männer sind, ein Leben nach der Regel des Heiligen Benedikt zu führen.

Allerdings ist es dafür wichtig, dass auch unser Leben als Mönche bekannt wird und so Menschen sich überlegen hier in unser Kloster einzutreten.

Aus diesem Grund bieten wir  ,,Kloster auf Zeit’’ an.

Die Benediktiner von Admont laden junge Männer bis 40 herzlich ein, an diesem Wochenende das Kloster und die Mönche kennen zu lernen. In diesen Tagen wollen wir einen Einblick in unser Haus, in unser Beten, in unser Wirtschaften sowie in die Regel des hl. Benedikt geben.

Eine Anmeldung ist jederzeit möglich.

Infos und Anmeldung: thomas@stiftadmont.at , Subprior P. Thomas, mobil: 0664/ 60 353 712

Handschriftenausstellung 2017

Biegen und Brechen – (Hand-)Schriften der Gotik

Von den 1000 mittelalterlichen Handschriften, die im Benediktinerstift Admont verwahrt werden und die zu einem Teil auch hier entstanden sind, stammt der Großteil aus der Zeit der Gotik. Im Admonter Skriptorium wird die Gotisierung der karolingischen Minuskel am Ende des 12. Jahrhunderts sichtbar. Diese Schrift, die seit der Zeit Karls des Großen über fast vier Jahrhunderte in ganz Europa in Gebrauch war, verändert sich allmählich. Die Schreiber beginnen die Buchstaben zu „biegen“ und verwenden in den kalligraphischen Schriften zunehmend die „gebrochene“ gotische Textura.

Die Handschriftenausstellung 2017 dokumentiert die Entwicklung der Schrift von der karolingischen Minuskel zu den neuen gotischen Buchschriften wie Textura, Bastarda und Kursive sowie die Layouts von gotischen Handschriften mit neuen illustrativen Elementen. Schrift- und Bildgestaltung der gotischen Buchkultur werden anhand von Admonter Handschriften und Fragmenten präsentiert. Die ebenfalls ausgestellten ersten Lehrbücher der Schriftgeschichte zeigen die Beschäftigung mit der Entwicklung des Schreibens seit dem 17. Jahrhundert.

Zur Ausstellung 2017

Handschriften Digitalisierung

Im Jahr 2016 wurden im Stift Admont 100 mittelalterliche Handschriften der Sammlung in einem aufwändigen Verfahren und schonend für die alten Materialien digitalisiert. Am 9. Februar gingen diese ersten 100 Digitalisate im Zuge eines Festaktes im Handschriftenraum des Stiftes Admont online und stehen damit ForscherInnen und InteressentInnen völlig frei zur Verfügung. Eine Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften ermöglicht den freien Zugang der Handschriften über die Datenbank www.manuscripta.at.  Die ältesten Handschriften der Bibliothek können nun digital untersucht werden.

Bei diesem Festakt konnte der Leiter von Stiftsarchiv und Stiftsbibliothek, P. Maximilian Schiefermüller, nicht nur Abt Bruno Hubl, sondern auch den neugewählten Abt Gerhard Hafner begrüßen. Unter den Gästen befanden sich weiters Propst Markus Grasl vom Augustiner Chorherrenstift Reichersberg sowie zahlreiche Mitbrüder aus dem Stift Admont sowie aus den benachbarten Klöstern Seitenstetten und Schlierbach. Wirtschaftsdirektor Helmuth Neuner besuchte die Veranstaltung ebenso wie viele interessierte Kolleginnen und Kollegen aus den stiftischen Betrieben und dem Stiftsgymnasium Admont.

Kooperationspartner bei der Handschriftendigitalisierung ist das Stift Klosterneuburg. Stiftsbibliothekar Martin Haltrich zeichnet nicht nur für die Projektkoordination, sondern auch für die Vermittlung von Fachpersonal für die Digitalisierung verantwortlich. Er berichtete gemeinsam mit Edith Kapeller, Julia Schön und Herbert Kramer über den Prozess des Digitalisierens. Die Leiterin der Abteilung für Schrift- und Buchwesen an der Österreichische Akademie der Wissenschaften Christine Glassner stellte anschließend das Handschriftenportal www.manuscripta.at vor, das ab nun laufend mit Admonter Digitalisaten bereichert wird.

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von P. Florian Ehebruster OSB aus dem Stift Seitenstetten mit stimmungsvollen Barockstücken auf dem Cembalo.

3
2 4 (3)
1
2
2 4 (2)
2 4 (1)
4
5
5 3 (1)
5 3 (2)
5 3 (3)
5 3 (4)
5 3 (5)
6
7
8
8 2 (1)
8 2 (2)
8 2 (3)
8 2 (4)
8 2 (5)
8 2 (6)
8 2 (7)
8 2 (8)
3 2 4 (3) 1 2 2 4 (2) 2 4 (1) 4 5 5 3 (1) 5 3 (2) 5 3 (3) 5 3 (4) 5 3 (5) 6 7 8 8 2 (1) 8 2 (2) 8 2 (3) 8 2 (4) 8 2 (5) 8 2 (6) 8 2 (7) 8 2 (8)

CNN kürt Stiftsbibliothek Admont

CNN kürt die Stiftsbibliothek Admont zu den schönsten Plätzen der Welt

CNN kürt die Stiftsbibliothek Admont zu den schönsten Plätzen der Welt – wenn es ums Lesen geht! Nachzulesen in der Kleinen Zeitung, 3. August 2016.

Dass die Stiftsbibliothek Admont atemberaubend schön und imposant ist, weiß jeder, der schon einmal einen Fuß in die barocke Stiftsbibliothek in Admont gesetzt hat. Diesen Umstand hat nun auch der Fernsehsender CNN erkannt. In einem Ranking der „großartigsten Plätze der Welt – zum Lesen“ findet sich Admont nun weltweit und den schönsten Plätzen, gleich neben ehrwürdigen Gebäuden wie der Biblioteca Marciana in Venedig oder den Bibliotheken von Oxford.

In seiner Begründung, warum Admont sich in dieser elitären Liste wiederfindet, schreibt CNN-Autor James Campell von der Cambridge Universität: Die bis 1776 errichtete Stiftsbibliothek sei ein von Licht durchflutetes Gesamtkunstwerk. Der Autor kann sich einen Seitenhieb nicht verkneifen: Die Stiftsbibliothek sei wohl nie zum Studieren erbaut worden, sondern vielmehr, um Besucher zu beeindrucken!

Wir freuen uns über diese Auszeichnung von CNN!

Stiftsbibliothek Admont Marcel Peda (3)
Stiftsbibliothek Admont Marcel Peda (2)
Stiftsbibliothek Admont Marcel Peda (1)
P. Maximilian Schiefermüller Stift Admont Marcel Peda
Stift Admont Marcel Peda
Stiftsbibliothek Admont Marcel Peda (3) Stiftsbibliothek Admont Marcel Peda (2) Stiftsbibliothek Admont Marcel Peda (1) P. Maximilian Schiefermüller Stift Admont Marcel Peda Stift Admont Marcel Peda

 

Zu den Öffnungszeiten der Stiftsbibliothek Admont!

Zu den Veranstaltungen!

Studentenheim Münze

_U8A5276Beim Studentenheim „Münze“ handelt es sich um ein ehemaliges Kloster, welches vom Stift Admont erworben und in ein luxuriöses Studierendenheim umgebaut wurde. Das im Zentrum von Graz gelegene und von der Akademikerhilfe geführte charmante Wohnheim beherbergt  171 Studierende großteils in Einzel- und teilweise in Doppelzimmern. Die moderne Einrichtung im geschichtsträchtigen Gemäuer bewirkt eine ganz besondere Wohnatmosphäre in der Münze.

Die Zimmer des Studentenheims werden ganzjährig vergeben. Bei Interesse kommen Sie hier zur Anmeldung für einen Heimplatz!

Lesen Sie in der aktuellen PAX-Ausgabe einen Artikel auf Seite 24!

GOTIK-Dauerausstellung

NEU: Gotik-Dauerausstellung im Stift Admont „Dem Himmel Nahe“

Bedeutende mittelalterliche Skulpturen, Tafelbilder und Glasmalerei aus der Sammlung Mayer – einzigartig in Österreich öffentlich zugänglich seit 2. Mai im Stift Admont!

 

 

Die im Museum des Stiftes Admont gebotene, bereits legendäre Vielfalt wird 2017 dauerhaft um eine imposante Dimension erweitert. „DEM HIMMEL NAHE – Kunst des Mittelalters“: Erstmals werden seit 2. Mai 2017 ausgesuchte mittelalterliche Skulpturen, Tafelbilder und Glasmalerei aus der Sammlung Mayer gezeigt. Diese großartige und weitgehend auf einer Schenkung beruhende Gotik-Ausstellung reagiert auf ein neu erwachtes Interesse an den sakralen Skulpturen des späten Mittelalters, welche ihre Wirkung über Konfessions- und Religionsgrenzen hinaus entfalten.

Die in dieser Ausstellung vereinte Auswahl von Meisterwerken der Spätgotik – reichend von u. a. den “Schönen Madonnen” – um 1400 bis zu Niklaus Weckmann aus Ulm und dem Südtiroler Meister Hans Klocker aus Brixen – können nur einen knappen Überblick von einer Epoche geben, die zu den reichsten und fruchtbarsten unserer kunsthistorischen Vergangenheit gehört. Einige Werke der Sammlung Kuno Mayer waren bereits in wichtigen Gotik-Ausstellungen zu sehen – erstmals in dieser Fülle jedoch 2017 im Stift Admont!

Gottesnähe und Weltenglanz, Kunst und Kultur werden zu einer Einheit verschmolzen mit dem Ziel die Seele des Besuchers zu erfassen. Die Exponate der Sammlung Kuno Mayer sind ein sichtbarer Erfolg jahrelanger Tätigkeit im spezialisierten Kunsthandel. Sie verfolgen den gemeinnützigen Zweck das andauernde Interesse an der Kunst des Mittelalters einer breiten Bevölkerungsschicht zu wecken. Der Sammler Kuno Erich Mayer lebt mit seiner Frau in Götzis in Vorarlberg. Kuno Erich Mayer zu seiner Sammlertätigkeit: “Eine Kunstsammlung ist geprägt von Leidenschaft und Freude, von dem Bedürfnis nach Besitzen und Ordnen. Kunstsammeln ist eine Tätigkeit zwischen Enthusiasmus und Kenntnis, im Spannungsbogen der Ökonomie und des Mäzenatentums, sie ist Entdecker und Wegbereiter für vieles, das später museale Weihen erhält. Kunst und Kultur stehen für Werte, die Halt und Ordnung geben und die Menschen innerlich bereichern.”

Das Verbindende aller dieser Werke ist die schöne, harmonisch in sich ausgewogene Form und das Liebliche und Zarte im Ausdruck der Gesichter und Gesten. Diese Welt des „Bewahrten Kulturerbes“ will die Ausstellung nachhaltig optisch erschließen. Die Kunstwerke bleiben für die Mitmenschen und nächsten Generationen erhalten. „Und vielleicht ist es gerade diese Erfüllung, die zuerst das Sammeln und zuletzt das Weitergeben von Kunst so interessant macht“, so Mayer.

Freuen Sie sich auf die Sammlung Mayer – Kunst des Mittelalters – 2017 im Stift Admont! Tägl. 10 – 17 Uhr geöffnet, bis 5. November 2017!

 O0B905906
 O0B907107
 O0B907508
 O0B910110
 O0B909609
 O0B914311
 O0B915512
 O0B918413
 O0B920914
 O0B921915
 O0B923316
 O0B923417
 O0B925718
 O0B926700
 O0B930101
 O0B932702
 O0B933303
 O0B933604
 O0B935105
 O0B905906  O0B907107  O0B907508  O0B910110  O0B909609  O0B914311  O0B915512  O0B918413  O0B920914  O0B921915  O0B923316  O0B923417  O0B925718  O0B926700  O0B930101  O0B932702  O0B933303  O0B933604  O0B935105

NEU: 6-sprachige Audio-Guides im Museum! (Entlehngebühr € 4,50)

Ausstellungskatalog zur Gotik-Ausstellung – erhältlich im Museumsshop um € 18,00

Zu den Öffnungszeiten!

Zu den Eintrittspreisen!

Download Flyer 2017!

Zur Presse!

Kontakt Presse und Kommunikation:

Mag. Barbara Eisner-B., Tel.: +43 664 28 24 851, poesia_doku_mentale@yahoo.com

 

Mit medialer Unterstützung von

Presse-Club-Mitglieder erhalten im Kooperationszeitraum (bis 5. November 2017) 1+1 gratis auf die Eintrittskarte in Bibliothek & Museum im Stift Admont (pro Clubkarte max. 2 Personen) UND zusätzlich beim Kauf von 2 Tickets erhalten Presse-Club-Mitglieder den Ausstellungskatalog der neuen Gotikausstellung im Wert von € 18,00 um – 10 % ermäßigt!

 

Ö1-Club-Mitglieder erhalten – 15 % auf den regulären Eintrittspreis!

 

NEU:

NEU: Gotik & Wein-Paket um € 106,60 – Hier gehts zum Gotik & Wein-Paket!

NEU: Made-for-Admont-Paket um € 51,90 – Hier gehts zum Made-for-Admont-Paket!

Gotik-Paket um € 108,20 – Hier gehts zum Gotik-Paket!

Gotik-Ausstellungswein um € 8,90/Flasche – Weingut Dveri-Pax!


Im Rahmen des Konventausfluges 2017 nach Rom wurde auch an Papst Franziskus der Ausstellungskatalog der neuen Gotik-Ausstellung im Stift Admont überreicht!