Haus der Begegnung

Nach nur einem Jahr Bauzeit wurde am Sonntag, dem 6. Oktober 2002, in Graz das Haus der Begegnung des Benediktinerstiftes Admont feierlich eröffnet.

Diözesanbischof Dr. Egon Kapellari spendete dem Haus seinen Segen und freute sich, dass das Stift durch den Bau dieses „Admonter Hofes II“, wie er das Begegnungszentrum bezeichnete, seine Präsenz in Graz wieder verstärkt hat. Grußworte an die vielen anwesenden Gäste richteten auch Frau Alt-Landeshauptmann Waltraud Klasnic und der Grazer Bürgermeister Siegfried Nagl. Das Haus in der Johann-Fux-Gasse soll als Begegnungszentrum in Graz dienen und Verbindungsglied zwischen dem Kloster und der Stadt sein.

Im Oktober 2001 hat das Stift mit dem Bau des Begegnungszentrums in Graz begonnen. Geplant wurde es vom Grazer Architektenbüro Wallner und Schemitsch. „Dieses Haus ist begründet worden, um eine Stätte der Begegnung unserer Gemeinschaft in der Landeshauptstadt zu ermöglichen“, so Abt Bruno Hubl zu dieser neuen Einrichtung. In einer sich verändernden Zeit werden auch an die Seelsorge neue Anforderungen gestellt. Das Haus der Begegnung soll eine adäquate, neue Form des seit über 900 Jahren geübten Dienstes der Admonter Benediktiner an den Mitmenschen darstellen.

Aber auch der Förderung von Kunst & Kultur soll dieses Haus dienen. Seit Jahrhunderten setzen die Benediktiner wichtige Akzente im Kulturleben. Dieser Tradition folgend wird dieses Begegnungszentrum als Veranstaltungsort für Ausstellungen, Konzerte, Vorträge und Lesungen genutzt werden. Darüber hinaus soll es aber auch als ein Bindeglied zum Stift Admont fungieren und Informationen über Angebote und Aktivitäten des Klosters vermitteln.


Studentenwohnungen

Der neue Gebäudekomplex bietet auch Unterkunft für 8 Studenten, deren Wohnungen sich im unteren Bereich des Hauses befinden. Es ist dem Stift Admont ein Anliegen, Studierende in Graz seelsorglich zu betreuen und ihnen eine Hilfe und Unterstützung auf dem Weg ihrer Gottsuche zu sein.


Geschichtliches

Seit über 900 Jahren besteht eine enge Verbindung zwischen dem obersteirischen Kloster und der Landeshauptstadt. Dazu ein kurzer Auszug: 1074 erhält das Stift Admont anlässlich seiner Gründung Besitz im heutigen Stadtgebiet von Graz (St. Martin). 1303 wird der in der Grazer Innenstadt gelegene Admonter Hof zum ersten Mal urkundlich erwähnt, erworben wurde er aber bereits um 1280 herum. 1935 musste der Admonter Hof aus wirtschaftlichen Gründen wieder verkauft werden. Mit dem Bau des neuen Begegnungszentrums soll wieder ein enger Kontakt zwischen Graz und Admont hergestellt werden.

Der Admonter Mönch P. Egon Homann O.S.B., der das Haus leitet, steht als „Anlaufstelle“ für Gespräche zur Verfügung, er dient als Kontaktperson zwischen Kloster und Stadt.

Kontakt:

Begegnungszentrum Benediktinerstift Admont
Verein zur Förderung der studierenden Jugend
Johann-Fux-Gasse 16
A-8010 Graz

rektorat@hausderbegegnung.or.at
Tel.: +43 (0) 316/32 54 31-0
Fax: +43 (0) 316/32 54 31-50

P. Egon Homann O.S.B.
p.egon@hausderbegegnung.or.at
mobil: +43 (0) 664/34 28 705

http://www.hausderbegegnung.or.at/



DRUCKEN
Stift Admont - Haus der Begegnung, Graz P. Egon
P. Egon Homann O.S.B. im Haus der Begegnung bei einer Vernissage
Haus der Begegnung
Treffen von Altadmontern im Haus der Begegnung Graz
Haus der Begegnung
Weihe der Kapelle im Haus der Begegnung