Menü
Weltgrößte Klosterbibliothek geht ab Montag, 30.03.2020 (12 Uhr) online!

Weltgrößte Klosterbibliothek geht ab Montag, 30.03.2020 (12 Uhr) online!

Stift Admont stellt auf den virtuellen Besucher um

Sie sind hier:Start/Museen/Infos & Angebote/Aktuelles aus den Museen/Weltgrößte Klosterbibliothek geht ab Montag, 30.03.2020 (12 Uhr) online!

Stift Admont stellt ab 30.03.2020 (12 Uhr) unter www.cultour.digital auf den virtuellen Besucher um 

Entsprechend der Regierungs-Maßnahmen, die einer weiteren rasanten Ausbreitung des Corona Virus entgegen wirken sollen, geht die weltweit größte Klosterbibliothek online. Eine 3D-Funktion ermöglicht unter anderem eine dreidimensionale Darstellung des Prunksaals. 

Die weltweit größte Klosterbibliothek befindet sich im Besitz des Benediktinerstiftes in Admont. Wie groß das Interesse an dieser barocken Rarität ist, zeigt sich an den jährlichen Besucherzahlen. Im vergangenen Jahr waren es 70.000 Eintritte in Bibliothek und Museum, die das Stift Admont verbuchen konnte. Da aufgrund der aktuellen Corona Krise alle Sehenswürdigkeiten bis auf weiteres geschlossen bleiben, setzt man im Stift Admont innovative Maßnahmen. Künftig kann die weltweit größte Klosterbibliothek auf digitalem Weg betreten werden. Neben einer herausragenden 360 Grad Darstellung der gesamten Bibliothek und zahlreichen Audioguides und Zusatzfunktionen, wird auch eine dreidimensionale Darstellung (für BesitzerInnen von 3D-Brillen) ermöglicht. Auch erhält man einen Einblicke, die man als Besucher(in) vor Ort nicht bekommen könnte. (zB Geheimgänge, Blick von oben, ...)

Wir haben als christliches Kloster – als Stift Admont - mit einem Museum und der weltgrößten Klosterbibliothek einen Bildungs- und Kulturvermittlungsauftrag, den wir nicht nur vor Ort, sondern künftig auch mit dieser „Onlinelösung der Bibliothek“ weltweit wahrnehmen. Damit wollen wir einen kleinen zusätzlichen Beitrag in dieser aktuellen – sehr herausfordernden – Zeit leisten, so Abt Mag. Gerhard Hafner OSB.

Eine neue Software ermöglicht es dem virtuellen Besucher, Handschriften zu lesen, den Prunksaal zu durchwandern und per Audio- und Video-Guide Fotos- und Textfunktionen abzurufen. Entwickelt wurde das Programm von der LightCyde GmbH aus Schladming. „In den Digitalisierungsexperten von LightCyde, unter der Geschäftsführung von Thomas Fischbacher, haben wir die richtigen Partner für innovative Entwicklungen gefunden“, sagt Brandmüller, der auf diese Zusammenarbeit auch in der bevorstehenden Einführung einer neuen Museums-App setzt.

Das dreidimensionale Bibliothekserlebnis soll nicht nur räumliche, sondern auch sprachliche Barrieren überwinden: „Die digitale Führung durch die Klosterbibliothek bieten wir in vielen unterschiedlichen Sprachen an“, so Brandmüller Egal, ob der Besucher sich gerade in Tokio, Shanghai oder New York aufhält – durch diese neue Entwicklung gelangt er mithilfe neuester Technik innerhalb nur weniger Minuten in die weltweit größte Klosterbibliothek, wodurch Mario Brandmüller und sein Team eine Zielgruppe von rund einer halben Milliarde Menschen erreichen wollen.

„Unseren Bildungs- und Kulturvermittlungsauftrag nehmen wir sehr ernst. Durch diesen Schritt ermöglichen wir es Menschen weltweit, die Bibliothek zu besichtigen. Und das ohne die eigene Wohnung verlassen zu müssen“, eröffnet der Marketing-Chef seine Beweggründe, die Klosterbibliothek zu digitalisieren.

0Museen
0Pfarren
0Bände
0Handschriften
(ab 8. Jhdt)
×

Log in

×