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Neo/Neu – Wiederentdeckt im Kunsthistorischen Museum

Neo/Neu – Wiederentdeckt im Kunsthistorischen Museum

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Inspiriert durch die einzigartige Gotik-Ausstellung zeigt auch das Kunsthistorische Museum Admont in der Saison 2017 und 2018 einige spezielle Raritäten (siehe Winteröffnungszeiten):

Nach dem Brand des Klosters 1865 wurde die Stiftskirche Admont im damals modernen neugotischen Stil wiederaufgebaut. Im Zuge des Neubaus entstand für die Kirche, aber auch für die stets gegenüber der Kunst offenen Mönche, eine Fülle an liturgischen Objekten, die sich an die mittelalterliche Gotik anlehnen. Diese Kelche, Ziborien, Monstranzen, etc. reichen zwar nicht an die große Kunst der mittelalterlichen Gotik heran, sind aber dennoch spannende Zeugen einer Kunstepoche, die nicht nur in Admont mit der Stiftskirche einen bedeutenden Niederschlag gefunden hat, sondern am gesamten europäischem Kontinent. In den letzten Jahren war es ein Schwerpunkt für den Kustos P. Maximilian, gerade diese – leider oft eher geringschätzig betrachteten Gegenstände – restaurieren zu lassen. Ein Teil davon wurde in der Saison 2017 nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Nach einer längeren Pause war aus der Paramentenkammer wieder Frater Benno Haans „Weihnachtsornat“ zu sehen, das Hauptwerk des Admonter Mönchs aus den 1680er Jahren. Reichhaltig im Bildprogramm, Nadelmalerei von höchster Qualität – ein wunderschönes Zeugnis barocker Kunst, gefertigt im Stift Admont und stets verwendet zur Ehre Gottes. Daneben – erstmals ausgestellt – ein barocker Ornat in der seltenen liturgischen Farbe rosa, ein Meisterwerk der Webtechnik.

Kustos: P. Maximilian Schiefermüller OSB

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