Klostereintritt

Klostereintritt

Unser Gemeinschaftsleben gestaltet sich nach den Vorgaben der Regel des Heiligen Benedikt, angepasst an unsere Zeit und die Aufgaben die aus dem Stiftungsauftrag des Klosters erwachsen sind.

Gott zu suchen ist die erste und wichtigste Aufgabe jedes Mönches, jedoch müssen wir das nicht als „Einzelkämpfer“ tun, sondern wissen uns von der Gemeinschaft der Brüder unterstützt. Diese wird besonders erfahrbar beim Chorgebet, der Feier der heiligen Messe, beim gemeinsamen Tisch, im Austausch, beim Feiern unserer Feste und Hausfeste, bei Ausflügen, bei gegenseitigen Besuchen und bei der Sorge um unsere älteren und kranken Brüder, manchmal auch bei einer netten Runde und einem „Glaserl Wein“…

Sehen Sie hier ein Video über Abt Bruno Hubl, der über seine Berufung spricht:

 

Wie werde ich Mönch

Erste Schritte

  • Im Rahmen unseres Angebotes „Kloster auf Zeit“ ist es Männern möglich das Leben im Kloster näher kennenzulernen.
  • Bei konkretem Interesse an einem Eintritt ins Kloster, wendet man sich direkt an den Novizenmeister P. Thomas Stellwag OSB.

Frater Vinzenz_Einkleidung_Stift Admont (2)Mindestanforderungen an einen Kandidaten sind die Matura oder eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie der abgeleistete Präsenz- oder Zivildienst. Eine Altersbegrenzung liegt zwischen 18 und 40 Jahren, oder nach Absprache.

Der Weg des Interessenten sieht wie folgt aus:

  • Kandidatur und Postulat (zwischen drei bis sechs Monaten)
  • Ansuchen um Aufnahme in das Noviziat
  • Einkleidung mit dem Ordenskleid und Beginn des einjährigen Noviziates
  • Ansuchen um Ablegung der „zeitlichen Profess“ für drei Jahre
    Während der zeitlichen Profess beginnen Kandidaten für das Priestertum das Theologiestudium oder setzen dieses fort. Priestern und Männern mit bereits anderen abgeschlossenen Berufen werden entsprechende Arbeiten und Dienste übertragen.
  • Ansuchen um Ablegung der „feierlichen (ewigen) Profess“

Nähere Information zum Ordensgelübde.

Sehen Sie hier ein Video über Frater Vinzenz Schager, der über seine Berufung und seinen Eintritt ins Stift Admont berichtet:

 

Oblate – Eng mit dem Kloster verbunden

Viele Menschen gestalten ihr Leben in ihrem familiären, beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld aus diesem Geist des Evangeliums. Manche versuchen, dies nach dem Maß der Regel des hl. Benedikt zu tun. Wer dies nun in engerer Bindung mit einem Benediktinerkloster, einem Stift tut, kann dies als „OBLATE“ tun.

So gibt es auch in unserer Abtei Männer, die ihr Christsein aus dem Geist der Regel Benedikts gestalten wollen und sich uns als Welt-Oblaten angeschlossen haben. Sie sind mit uns und wir mit ihnen in Gebet und Gottesdienst eng verbunden, wir nehmen Anteil an ihren Freuden und Leiden, Hoffnungen und Ängsten und sie an denen des Stiftes.

Der Oblation geht eine Probe- und Vorbereitungszeit (etwa ein Jahr) voraus. Für die Zulassung zur Probezeit entscheiden Abt und Oblatenrektor nach Anhörung des Kapitels. Entscheidend sind das ernsthafte Streben im Geist des hl. Benedikt dem Evangelium gemäß zu leben und zwar mit dem festen Willen, sich an das Kloster des hl. Blasius zu Admont zu binden.

Soweit es möglich ist, nehmen Oblaten und jene, die es werden wollen, an den Gebetszeiten und den Gottesdiensten, wie auch am Tisch der Mönche teil.

P.-Koloman_142x190Wer Interesse hat, kann sich an jeden unserer Patres oder direkt an P. Koloman als dem Oblatenrektor wenden:

P. Koloman
T. +43 (0) 664 60353739