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Kulturgut "Bergmannsmesse" in der Stiftskirche Admont aufgeführt

Kulturgut "Bergmannsmesse" in der Stiftskirche Admont aufgeführt

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Kulturgut „Bergmannsmesse“ in der Stiftskirche Admont aufgeführt

Ein besonderes Kulturgut wurde am 15. Dezember in der Stiftskirche Admont aufgeführt: Die „Triebener Bergmannsmesse“, komponiert von Professor Friedrich Fösleitner, war im Rahmen einer Festmesse mit Abt Mag. Gerhard Hafner zu hören.

Als einen Höhepunkt im „Admonter Advent“ gestalteten die Werks- und Stadtkapelle Trieben, der Knappen- und Hüttenverein Trieben/Hohentauern und  der Trachtenverein Triebenstoana den Festgottesdienst in der Stiftskirche Admont. Im übervollen Münster der Benediktiner erklangen die Weisen der schönsten Bergmannslieder. Diese waren vom Dirigenten der Triebener Musikkapelle Prof. Friedrich Fösleitner zu einer Messe arrangiert worden. Der Text stammt vom Triebener Pfarrer Mag. Michael Robitschko. Die schlichten Worte und die mitreißende Musik verbinden sich zu einem eindrucksvollen, frohen Musikstück, schwungvoll vorgetragen von der Werks- und Stadtkapelle Trieben. Eine einzigartige Würdigung erfuhr dieses Werk am 30. November: Es wurde von der Österreichischen UNESCO-Kommission im Rahmen der steirischen Bergmannsbräuche als schützenswertes Kulturgut aufgelistet.

Die Bergmannsstadt Trieben ist eng mit dem Benediktinerstift Admont verbunden: Die Magnesitsteinbrüche aus dem 19. Jahrhundert und später der Magnesitbergbau in Hohentauern liegen auf Stiftsgründen. OSR Gerhard Schweiger als Präsident der Werks- und Stadtkapelle  wies in einer Festrede auf die eindrucksvollen Bausteine im Kirchenraum hin. Die Basis der Pfeiler im Hauptschiff wie auch die Stufen bestehen aus Pinolith-Magnesit aus dem Sunk bei Trieben. Nach dem Stiftsbrand von 1865 wurden die Blöcke in mühevoller Fuhrarbeit von Hohentauern nach Admont befördert.

Weiters ist Trieben mit dem Stift Admont in der Person des Abtes eng verbunden. Gerhard Hafner stammt aus Trieben und war bereits als Kind Mitglied des Trachtenvereines Triebenstoana. Abt Gerhard erhielt denn auch von dem Knappen- und Hüttenverein Trieben den Bergkittel verliehen, eine ehrenvolle Aufnahme in den Stand der Bergleute. Die Verbundenheit mit diesem Verein drückte dessen Obmann Fritz Fleischmann aus, indem er während des Festaktes dem Abt eine schwere Erinnerungstafel aus dem Schmuckstein Pinolith-Magnesit überreichte. Der Abt wiederum gratulierte Professor Fösleitner zur gelungenen Bergmannsmesse, welche nun weltweit als Kulturerbe der UNESCO geführt wird.

Den „Bergknappentanz“ führte der Trachtenverein Triebenstoana vor dem Volksaltar auf. Mit dem offiziellen Lied der Bergleute „Der Bergmannsstand sei hoch geehret“ klang die eindrucksvolle Feier aus.

Text von Prof. Mag. Dr. Josef Hasitschka

Aus der Predigt des Abtes: Advent hat mit „Warten“ zu tun. 

  • Ich warte auf Jemanden – ich erwarte Jemanden.
    Als Christen sind wir offen für die Ankunft Jesu. 
  • Warten im Sinn von ein Auto warten oder Schulwart.
    Meinen Glauben in Ordnung bringen. 
  • Ich warte Jemanden auf.
    Gott wartet uns auf bei der Feier der Hl. Messe. 
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