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Hannes Schwarz - Gedenkausstellung

Hannes Schwarz - Gedenkausstellung

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Im Jahre 1997 wurden dem Stift Admont vom Künstler Hannes Schwarz 24 Ölbilder und 68 Grafiken zum Geschenk gemacht. Von 2002 bis 2019 waren diese Werke in der ehemaligen Winterreitschule im Erdgeschoss zu sehen. Ab der Saison 2020 ist eine Auswahl von Werken der Stiftung Hannes Schwarz in einem neu adaptierten Teilbereich im Museum Gegenwartskunst vertreten. Diese Ausstellungsreihe wird mit dem Frühwerk von Hannes Schwarz eröffnet.

Hannes Schwarz kam 1926 in Anger bei Weiz zur Welt. Aufgrund seines künstlerischen Talents wurde er in nationalsozialistische Eliteschulen geschickt. Als Student der Malerei in Stuttgart ereilte ihn 1944 die Einberufung zum Militär. Die Gräueltaten und der Kriegswahn der Nazis haben tiefe, lebensprägende Spuren in ihm hinterlassen. Die kritische Auseinandersetzung mit Zeitgeschichte wird werksbestimmend. 1948 begann er wieder zu malen und wurde zu einer fixen Größe der Grazer Kunstszene. Intensiv beschäftigte er sich mit der Philosophie des Existentialismus und der Frankfurter Schule. Sein Weltbild findet besonders in den Gitterbildern aus den 1960ern seinen Niederschlag. Gitterstäbe und geschundene menschliche Leiber: Symbole der Zwänge und der Ausweglosigkeit des Lebens.

1980 führt eine Spanienreise zur Beruhigung seines Stils. Der Mensch verschwindet, menschenleere Landschaften als Sinnbilder des Lebens dominieren. In seinem Spätwerk findet er zu Motiven, die kultische und sakrale Assoziationen wachrufen. Und zuletzt wird in den Darstellungen von Früchten seine Sehnsucht nach einer vorsichtigen Bejahung des Lebens spürbar.

Zu Leben und Werk von Hannes Schwarz ist ein Buch im Museumsshop erhältlich: Hannes Schwarz, Innenreise. Das künstlerische Werk von Hannes Schwarz im Benediktinerstift Admont. Hrsg. Abt Bruno Hubl und Michael Braunsteiner, Admont 2002.

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