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(1) Josef Stammel, Die vier letzten Dinge, Der Tod

(1) Josef Stammel, Die vier letzten Dinge, Der Tod

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Der Mensch ist am Ende seines Lebens angelangt. Dargestellt ist er als alter Pilger mit Pilgerkreuz, Pilgerstab und Jakobsmuschel.

Bibliothek4LETZTE2Von hinten nähert sich ihm der geflügelte Knochenmann als Personifikation des Todes. In seiner erhobenen Rechten hält der schaurig dargestellte Tod das geflügelte Stundenglas als Hinweis auf die abgelaufene Lebenszeit des Menschen. Mit der Linken umklammert er als Anspielung auf den plötzlich eintretenden Tod einen spitzen Dolch. Die kleinen Engel zu Füßen des Sterbenden halten Attribute in ihren Händen. Diese Vanitas-Symbole (Seifenblase, leere Muschelschale, erloschene und gebrochene Kerze) weisen auf die Vergänglichkeit allen Seins hin. Die sogenannte „sodomitische Traube“ wiederum zerfällt bei Berührung zu Staub. Dieses Motiv lässt an die Worte denken, die am Aschermittwoch in der Kirche gesprochen werden: „Bedenk, o Mensch, dass du Staub bist und wieder zum Staub zurückkehren wirst!“

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Skulpturen und Reliefs in der Stiftsbibliothek Admont

  • Skulpturen und Reliefs Die Skulpturenausstattung in der Admonter Stiftsbibliothek von Josef Stammel In der Admonter Stiftsbibliothek befinden sich 16 Skulpturen und zwei Großreliefs von Josef Stammel (1695–1765). Vermutlich stammen auch 60 der insgesamt 68 Konsolbüsten mit Gelehrten, Künstlern, Poeten, Bildhauern und Sybillen an den Bücherschränken aus seiner Hand. Stammel stand über vier Jahrzehnte…
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