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Grüner Verkehr für die Region: Stift Admont startet E-Carsharing

Grüner Verkehr für die Region: Stift Admont startet E-Carsharing

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Erklärtes Ziel: Der Aufbau einer E-Carsharing-Plattform im Großraum Admont.

Ausleihen ist besser als kaufen. Damit können nicht nur die Kosten für Anschaffung und Wartung, sondern vor allem umweltschädliche CO2-Emissionen gesenkt werden. Zudem ist E-Carsharing eine sinnvolle Ergänzung zum öffentlichen Verkehr. Um eine digitale Buchungsplattform für E-Autos zur Verfügung stellen zu können, hat sich Admonts Benediktinerstift die kompetente Unterstützung von „Familiy of power“ geholt, einer gemeinnützigen europäischen Genossenschaft zur Förderung von ökosozialen Wirtschaftsregionen. Egal ob am Smartphone, PC, der Tablet – die Buchung kann schnell und bequem durchgeführt werden: E-Car einfach online reservieren und schon ist man umweltfreundlich unterwegs. Vor der ersten Buchung ist eine einmalige Registrierung nötig. Verrechnet werden die gefahrenen Kilometer, für längere Fahrten gibt es eine Tagespauschale.

Halbjähriger Testbetrieb

Bis die E-Carsharing-Plattform offiziell eingeführt werden kann, muss der Einsatz von E-Mobilität erst auf Herz und Nieren geprüft werden. Dabei sollen vor allem die Praxistauglichkeit und Kundenfreundlichkeit der Buchungsplattform und der Ladestationen einem umfassenden Check unterzogen werden. Nach einem halben Jahr soll die Testphase beendet und der Betrieb gestartet werden. Weshalb E-Carsharing längst kein Thema mehr ist, das lediglich für Großstädte interessant ist, erklärt Franz Pichler, Wirtschaftsdirektor des Benediktinerstiftes Admont. „Durch den Einsatz von E-Mobilität kombiniert mit Sharing Economy kann der Verkehr ressourcenschonend und umweltfreundlich gestaltet werden. Ein Ziel, das man in ganz Europa verfolgt. Damit die nächsten Generationen einen lebenswerten Planeten vorfinden, will auch das Benediktinerstift Admont einen Beitrag zur Klimaneutralität leisten“, so der Wirtschaftsdirektor.

In einem ersten Schritt wurden die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Benediktinerstiftes mit einem VW e-Golf aus dem Autohaus Laimer in Liezen ausgestattet. So können berufliche wie private Fahrten künftig in einem umweltfreundlichen Fahrzeug durchgeführt werden.

Ladestationen ohne Bindung 

Was die Tankstelle für ein benzin- oder dieselbetriebenes Fahrzeug ist, ist die Ladestation für das E-Auto. Einziger Haken: Oft ist das Aufladen nur mit einer Vereins- oder Clubmitgliedschaft bei dem jeweiligen Anbieter der Ladestation möglich. Nicht so beim heimischen Stromproduzenten Envesta. Die beiden Ladestationen, die sich direkt neben dem Envesta-Firmengebäude und dem Hotel Spirodom in Admont befinden, sind öffentlich zugänglich und einfach mit Bankomat- oder Kreditkarte zu bedienen. Ganz ohne fixe Bindung. Darüber hinaus bietet Envesta auch eine Ladestation für E-Bikes. Hier ist das Aufladen sogar kostenlos. Die Ladestation befindet sich auf dem Parkplatz vor dem Envesta-Betriebsgebäude. Großer Vorteil dieses Standorts: Während der Akku mit Admonter Naturstrom befüllt wird, können Biker über das weitläufige Stiftsareal flanieren, den Stiftskeller oder das Stiftmuseum besuchen.

Kompetent beraten  

Die neue E-Carsharing-Plattform stellt nicht nur eine willkommene Alternative zum eigenen Auto dar, sondern bietet auch eine unkomplizierte Testmöglichkeit für all jene, die sich selbst ein E-Auto zulegen wollen. Vor dem Kauf sollte jedoch eine umfassende Beratung durch den Stromnetzanbieter eingeholt werden, betont Envesta-Geschäftsführer Christoph Hell: „Damit die Kosten nicht überraschen, ist es wichtig sich alle relevanten Informationen einzuholen. Als heimischer Netzbetreiber liegt es in unserer Kompetenz, über die Anschaffung von Ladestationen und Fördermöglichkeiten zu beraten.“

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