Schlagwortarchiv: Museum

Panoramastiege

DHP Panoramatreppeie sogenannte „Panoramastiege“ ist eine in eine Glas-Stahlkonstruktion gehüllte Sichtbetontreppe an der Ostfront des Museumstraktes. Sie wurde als funktionale Fluchttreppe und spektakulärer Aussichtspunkt für das 2003 eröffnete neue Museum geschaffen. Über drei Geschosse verlaufend, bietet sie bei jedem Wetter ein spektakuläres Erlebnis. Bei Schneesturm, Gewitter oder Nebelreißen hat man das Gefühl, mitten im Geschehen zu stehen. Bei Schönwetter öffnet sich ein atemberaubender Blick über die Außenanlagen mit dem Kräutergarten, dem „Unsichtbaren Garten“, dem Stiftsteich bis hin zum Eingang des Nationalpark Gesäuse und zu den imposanten Haller Mauern. Eine weitere Besonderheit des Stiftes Admont wird hier besonders spürbar: Die Verbindung von Architektur und Natur.

 

Sammlungsstrategie

Das Benediktinerstift Admont blickt auf eine lange Sammlungstradition im Bereich der Naturkunde und Kunstgeschichte zurück. Mit der Eröffnung des neuen Museums im Jahre 2003 hat es seine Aktivitäten im Hinblick auf die zukünftige Mitgestaltung und Reflektion zeitgenössischer Kunst ausgeweitet. Der kuratorische Schwerpunkt der Sammlung liegt auf der österreichischen Gegenwartskunst, ihrer Erweiterung in Richtung internationale Kunst und in der gezielten Förderung künstlerischer Produktion.

Aufbau der Sammlung Gegenwartskunst
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Michael Braunsteiner (Künstlerischer Leiter) und
Daniel Spoerri im Depot mit Werken von Erwin Wurm

Seit 1997 wird im Stift Admont kontinuierlich eine die historischen Bestände folgerichtig und unserer Zeit gemäß ergänzende Gegenwartskunst-Sammlung aufgebaut. Sie beinhaltet derzeit über 1500 Werke von etwa 180 vorwiegend ab Mitte des 20. Jahrhunderts in Österreich geborenen oder dort tätigen Künstlerinnen und Künstlern.
Neben konventionellen Ankäufen macht die Auftragskunst einen wesentlichen Teil der Sammlung aus. Im Zuge des „MADE FOR ADMONT“-Programmes werden kontinuierlich Künstler und Künstlerinnen in das Stift eingeladen. Diese authentischen Kunstwerke verleihen der Sammlung des Stiftes Admont ihren ganz spezifischen Charakter.

Sammlung Jenseits des Sehens
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Spezialsammlung „Jenseits des Sehens – Kunst verbindet Blinde und Sehende“

Eine Besonderheit bildet die Spezialsammlung „JENSEITS DES SEHENS – Kunst verbindet Blinde und Sehende“. Allen diesen Kunstwerken ist gemeinsam, dass ihre Wahrnehmung über die Augen nicht im Vordergrund steht. Diese speziell für die Admonter Sammlung entwickelten Kunstwerke sind gleichermaßen für Menschen mit Blindheit, Sehbeeinträchtigung und für Sehende konzipiert. Das Spektrum der bisher geschaffenen Werke reicht von einfachen skulpturalen über hochkomplexe multimediale Werke bis zu kombinatorischen Foto/Braille-Arbeiten, die sich nur über einen Dialog zwischen blinden und sehenden Menschen erschließen.

Sammlung gotischer und barocker Madonnen
Eine jüngere Erwerbung: Maria mit Kind von Jakob Kaschauer (Umkreis)
Eine jüngere Erwerbung: Maria mit Kind
von Jakob Kaschauer (Umkreis)

Der Erwerb von historischen Kunstwerken wird erwogen, wenn diese in einen authentischen Zusammenhang mit dem Stift Admont stehen.  Seit 2010 befindet sich  eine Sammlung gotischer und barocker Madonnen im Aufbau. 2017 wird in einem eigenen Raum die „Sammlung Mayer“ dauerhaft präsentiert. Sie besteht aus über 70 Werken mittelalterlicher Kunst.

Immer wieder sind einzelne Kunstwerke oder Teile der Sammlungen in nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten.

Feuer & Flamme – Der Stiftsbrand 1865

Plötzlich erscholl der Schreckensruf: „Das Stift brennt!“

Schiffer 1840 KleinDer 27. April 1865, ein Donnerstag, begann als froher Frühlingstag und endete für Admont, sowohl für den Markt als auch für das Benediktinerstift, als der wahrscheinlich katastrophalste Tag ihrer Geschichte. Stiftsarchivar P. Jakob Wichner bezeichnet diesen Tag als einen der unheilvollsten in der Geschichte der Abtei, denn dieses Unglück überbot alle bisher über Admont hereingebrochenen Drangsale an Graus und Schrecken.

Das Stiftsarchiv Admont verwahrt in seinen Beständen sowohl Augenzeugen- als auch Zeitzeugenberichte. Die wohl beeindruckenste Schilderung der Ereignisse stammt aus der Feder des P. Blitmund Tschurtschenthaler (1825-1893). Demnach brach das Feuer gegen 17 Uhr im Haus vulgo Oberlederer aus. Ein Anwesen, das relativ zentral, in der Mitte des Marktes Admont lag.

Was war die Brandursache? P. Jakob Wichner gibt als Ursache Brandstiftung beim Oberlederer an. Der Täter soll dies sogar vor seinem Tod gestanden haben.

Vom föhnigen Nordwestwind angetrieben breitete sich das Feuer rasch auf die Nachbarhäuser im Markt aus. Doch lassen wir den Augenzeugen P. Blitmund sprechen:

Stiftsbrand1In kurzer Zeit standen beide Häuserreihen von der Mitte des Marktes an bis zur Stiftskirche und auch die alte Amanduskirche in ein Feuermeer gehüllt. […] Als ich vom Thurme weg wieder in mein Zimmer gehen wollte, begegnete mir ganz consterniert der Herr Prälat Carlmann, der gerade von der Kanzlei in die Prälatur ging, und sagte mir: Das Feuer sei schon im Begriffe, in die Prälatur einzudringen. […] Als ich in den ersten Stiftshof kam, begegneten mir schon eine Menge Flüchtlinge aus dem Markte mit Sack und Pack, um im Stifte eine Zuflucht zu finden, da man glaubte, das Stift, als mit Ziegeln gedeckt, werde vom Feuer verschont bleiben; Auch ein Kranker wurde auf seinem Bette liegend in das Stift getragen. Brennende Schindeln wurden nach allen Richtungen vom heftigen Wind durch die Lüfte getragen und fielen rechts und links vor mir im Stiftshofe nieder. Mittlerweile hat der starke Funkenflug aus dem Markt her kommend auch die Dachung der Stiftskirche erfasst, und dies kaum eine Stunde nach dem Ausbruch des Brandes. […] Plötzlich erscholl der Schreckensruf: „Das Stift brennt.“

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Diesem denkwürdigen Ereignis ist die diesjährige Sonderausstellung im Museum des Benediktinerstiftes Admont gewidmet.

Anhand von verschiedenen Exponaten, wie Bildern, Bauplänen, Archivalien und Gegenständen aus dem „alten Stift Admont“, wird das Klostergebäude vor dem Brand und während der Katastrophe nachgezeichnet.

Entgegen vieler (oft lang tradierter) Meinungen ist das Kloster jedoch nicht vollständig niedergebrannt. Man nutzte hingegen die Möglichkeit, durch das Abtragen vieler Bauteile einen damals als „modern“ erachteten Neubau des Stiftes anzugehen, der jedoch nicht einmal ansatzweise vollendet wurde. Das ist das Stift Admont (als Gebäude gesehen) heute.

Noch nie zur Schau gestellte Baupläne für den geplanten Wiederaufbau des Stiftes und realisierte Pläne des Stiftsbaumeisters Wilhelm Bücher vervollständigen diese spannende Sonderausstellung.

Eine Bereicherung erfährt die Ausstellung durch zum Teil historische Objekte (Pumpen, Spritzen, Wägen, etc.), die seitens der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung gestellt wurden.

P. Maximilian Schiefermüller O.S.B., Stiftsarchivar

Alle Ausstellungen 2015

Kontakt Museum

Dr. Michael Braunsteiner
Künstlerische Leitung
michael.braunsteiner@stiftadmont.at
Tel.: +43 (0) 3613/23 12-604

Silvia Karina Mitter, BA
Leitung Tourismus
silvia.mitter@stiftadmont.at
Tel.: +43 (0) 3613/23 12-600

Petra Frois
Office Kultur & Tourismus
petra.frois@stiftadmont.at
Tel.: +43 (0)3613/23 12-601

Mag. (FH) Regina Huber
Projektarbeit Marketing
regina.huber@stiftadmont.at
Tel.: +43 (0)3613/23 12-606

Mag. (FH) Edeltraud Platzer
Sales Management, Leitung Museumsshop
edeltraud.platzer@stiftadmont.at

Museumsteam mit Ingrid Bräuer, Maria Brottrager, Susanne Kaurzinek, Dorothea Leitner, Gudrun Schwab, Johanna Schwab, Lukas Sieff
museum@stiftadmont.at
Tel.: +43 (0) 3613/23 12-604

DI Karl-Heinz Krisch
Kustos des Naturhistorischen Museums im Stift Admont
naturhistorisches.museum@stiftadmont.at
Tel.: +43 (0)3613/23 12-609

Stiftsarchivar und -bibliothekar, Kustos der alten Kunst und der Paramente

P. MMag. Maximilian Schiefermüller O.S.B.
Stiftsarchivar und -bibliothekar, Kustos der alten Kunst und der Paramente
archiv@stiftadmont.at
Tel.: +43 (0) 3613/23 12-602

Nationalpark-Raum

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Leidenschaft für Natur

Eine Ausstellungskooperation zwischen dem Nationalpark Gesäuse und dem Stift Admont

Nur 7 km liegen zwischen dem naturhistorischen Museum des Stiftes Admont und dem Nationalpark Gesäuse Eingang. Seinerzeit nützte Pater Gabriel Strobl die geografische Lage von Admont für ausgedehnte Wanderungen und begründete eine lokale Tradition der Naturforschung, die heute mit dem öffentlichen Forschungsauftrag des Nationalpark Gesäuse weitergeführt wird. Die Leidenschaft, mit der Gabriel Strobl botanisierte oder Insektenkunde betrieb, finden wir bei den Forschern im Nationalpark wieder.

HP NP1Was liegt näher, als diese Gemeinsamkeiten auch in Form einer praktischen Kooperation umzusetzen! Eine kleine Dauerausstellung wird im Naturhistorischen Museum des Benediktinerstiftes Admont versuchen, über die Leidenschaft der Forscher die Emotion der Besucher für die Natur und ganz speziell den nahen Nationalpark Gesäuse zu wecken.

Die Ausstellung wird nicht die Natur des Nationalparks breit erklären, dazu fehlt der Platz. Vielmehr wird sie das Augenmerk der Besucher auf aktuelle Forscherpersönlichkeiten und wenige kleine aber feine Juwelen lenken. „Es ist merkwürdig, wie viele Geschöpfe wild und frei, wenn auch verborgen im Walde leben.“ (H.D. Thoreau in Walden).

(C) Nationalpark Gesäuse, Popp & Hackner
(C) Nationalpark Gesäuse, Popp & Hackner

„Leidenschaft für Natur“ sucht die Konzentration auf wenige Themen und zwar solche, die in der Natur nicht so leicht wahrgenommen werden können. Weglassen und reduzieren ist die Vorgabe für das Ausstellungsteam, keine einfache Aufgabe. Neben der Naturforschung wird die Ausstellung weitere Assoziationen mit dem Stift Admont aufgreifen, an die Sammlung „Jenseits des Sehens“ anknüpfen und einen künstlerischen Schwerpunkt mit Akustik setzen.

Der aus dem großen Walsertal stammende Komponist Thomas Gorbach verwirklicht mit einem „Acousmonium“ eine Raumklanginstallation, die Original-Geräusche aus dem Gesäuse kompositorisch überarbeitet. Ganz besonders spannend ist, dass diese Klangkulisse auf die Anwesenheit und Bewegung der Besucher reagieren wird, die Töne als vierte Dimension den Raum erlebbar machen werden.

Das Planungsteam verfolgt somit ein innovatives Konzept. Ein starker visueller Gesamteindruck in Verbindung mit einem neuartigen Hörerlebnis wird Besuchern lange in Erinnerung bleiben.

Ausstellungen 2016

 

Zum Nationalpark Gesäuse:

http://www.nationalpark.co.at/

Öffnungszeiten Museum

Winteröffnungszeiten 2017/18

6. November 2017 – 28. Februar 2018:
Freitag 10 – 12 Uhr
Samstag/Sonntag 10 – 14 Uhr
(geschlossen von 24.-26.12.2017 und 1.1.2018)
Weihnachtsferien: 27.12.2017 – 7.1.2018, tägl. 10 – 14 Uhr geöffnet
Semesterferien: 17.2.2018 – 25.2.2018, tägl. 10 – 14 Uhr geöffnet
1.3. – 24.3.2018 geschlossen!

Museumssaison 2018

25. März – 4. November 2018, tägl. 10 – 17 Uhr

Für Einzelpersonen findet während der Saison täglich um 10.30 Uhr und 14.00 Uhr eine 40-min-Führung durch die Bibliothek statt (keine Anmeldung erforderlich). Die Bibliothek ist auch ohne Führung zugänglich! Gruppenreservierungen unter Tel: +43 (0)3613/23 12-604 oder museum@stiftadmont.at.

Museumswerkstatt

Museumswerkstatt – Workshops für Schüler und Erwachsene

Wie jedes Jahr können auch heuer wieder Museumswerkstätten/Workshops im Museum für Schüler- und Erwachsenengruppen ab mind. 6 bis max. 15 Personen (je nach Thema) gebucht werden. Die Werkstätten müssen bitte immer rechtzeitig angemeldet werden. Die Themen der Museumswerkstatt sind „Bücherwurm“, „Klostermedizin“, „Schreiben wie ein Mönch“ und „Papier schöpfen“. Die Museumswerkstätten sind für Jung und Alt gemacht. Jedes Thema hat einen Bezug zum Benediktinerstift Admont.

Gegen Voranmeldung das ganze Jahr über buchbar, telefonische Anfragen an Tel.: +43 (0)3613/23 12-604 oder museum@stiftadmont.at.

Unsere Themen 2017:

„Bücherwurm“: Was „kriecht und fleucht“ denn in den Büchern? Wie kommt der Bücherwurm Monti in das Buch und was macht er dort? Kinder haben die Möglichkeit mit viel Spaß und Spannung Monti, den Bücherwurm kennenzulernen. Dauer: ca. 1 Stunde, Gruppengröße: max. 15 Personen

kraeutergarten_stiftadmont (5)„Klostermedizin“: In dieser Werkstatt wird das alte Wissen über Heilkräuter und deren praktische Verwendung übermittelt. Nach einem Kräuterspaziergang (wenn es das Wetter zulässt) wird eine Heilsalbe oder ein Lippenbalsam zusammen hergestellt. Dauer: ca. 1 Stunde 15 Minuten, Gruppengröße: max. 15 Personen

Museumswerkstatt (2)„Schreiben wie ein Mönch“: Bei diesem Workshop bekommt man einen Eindruck mit welcher Mühe und Plage damals die alten Handschriften entstanden sind. Das Schreiben in gotischer Handschrift ist eine echte Herausforderung und erfordert viel Konzentration. Am Ende hat jeder Teilnehmer sein eigenes Werk geschaffen. Dauer: ca. 2 Stunden, Gruppengröße: max. 15 Personen


Museumswerkstatt (1)
„Papier schöpfen“:
Wie entsteht Papier? Bei diesem Workshop hat man die Möglichkeit sein eigenes Papier zu schöpfen. Es werden jegliche Fragen rund um das Papier beantwortet. Im praktischen Teil sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Dauer: ca. 1 Stunde 20 Minuten, Gruppengröße: max. 15 Personen

Teilnehmerzahl: mind. 6 bis max. 15 Personen
Termin: Voranmeldung
Preis: € 5,50/Kind (ohne Bibliotheksführung), € 11,00/Kind (mit Bibliotheksführung),
€ 19,00/Erwachsene (mit Bibliotheksführung)

Hier kommen Sie zu weiteren Gruppen-Kombinationsangeboten 2017!

HP Kinderprogramm Museumswerkstatt (1)

Schatzsuche für Kinder

MontiMuseumsdetektive aufgepasst, erwartet das Unerwartete … Im obersteirischen Stift Admont befindet sich ein kostbares Juwel, das inmitten einer felsigen Gebirgslandschaft nur selten vermutet wird. Das Benediktinerkloster beherbergt neben einem vielseitigen Museum auch die größte Klosterbibliothek der Welt. Ein wahres Barockjuwel umgeben von faszinierenden und spannenden Schätzen, die es dort wahrlich über Geheimgänge zu entdecken gibt.

Kleine Museumsdetektive können die verborgenen Schätze anhand einer Schatzkarte durchs Museum aufspüren. Wer findet heraus was sich hinter den Geheimtüren in der Bibliothek befindet? Aber was knurrt und surrt denn da im Naturhistorischen Museum? Nur wer die Rätsel der Schatzkarte lösen kann, bekommt am Ende den Schatz!

Ab ins Museum! Monti, der Bücherwurm freut sich schon auf Euren Besuch!

Nähere Informationen unter Tel.: +43 (0)3613/23 12-604 oder museum@stiftadmont.at!
Wir freuen uns auf euer Kommen!


Kinderprogramm im Sommer 2017

Damit während der Sommerferien auch bei den jüngsten Museumsbesuchern keine Langeweile aufkommen kann, werden verschiedene Workshops in unserer Museumswerkstatt angeboten. Die Workshops finden abwechselnd statt:

„Engerlwerkstatt“: Vom Himmel kommen die Engel her. Daher machen wir uns im Museum auf die Suche nach kleinen und großen, dicken und zarten „Engerln“. Wie viele Engelsdarstellungen gibt es wohl im Museum? In der Werkstatt werden wir dann gemeinsam Engel in mehreren Techniken gestalten, die dann mit nach Hause genommen werden dürfen.

„Flugakrobaten & Flugkünstler im Tierreich“: Was flattert denn da im Naturhistorischen Museum? Hier können einige Flugkünstler, u. a. wie der Falke oder der Uhu bestaunt werden. Im Anschluss daran falten wir verschiedene Modelle von Papierfliegern. Wenn das Wetter es zulässt, gibt es zum Abschluss einen lustigen Wettbewerb!

„Wo ist man dem Himmel besonders nah?“: In der Kirche werden wir zu kleinen Abenteurern und begeben und auf eine Entdeckungsreise durch die große Stiftskirche, um Verborgenes sichtbar zu machen. Anschließend bohren und schnitzen wir in der Werkstatt eine sehr ungewöhnliche Flöte, um selbst zu musizieren.

Ferienprogrammstart 2017:

Jeden Freitag ab dem 7. Juli bis 25. August 2017 von 11.00 bis 12.30 Uhr
Dauer: ca. 1 1/2 Stunden
Treffpunkt: Museumskasse im Erdgeschoss (max. 10 Kinder pro Termin)

Die Programme sind geeignet für Kinder von 6 bis 12 Jahren. Anmeldung unter Tel.: +43 (0)3613/23 12-604 oder museum@stiftadmont.at

 

Naturhistorisches Museum

NHM, StroblDas Naturhistorische Museum wurde nach dem verheerenden Stiftsbrand im Jahr 1865 vom erst 20-jährigen Admonter Benediktiner Pater Gabriel Strobl in den Jahren 1866 bis 1906 neu errichtet. In seiner wissenschaftlichen Tätigkeit baute Strobl eine riesige Insektensammlung mit rund 252.000 Exemplaren auf. Allein der Bestand an Zweiflüglern (Dipteren) zählt mit mehr als 50.000 Objekten zu den bedeutenden Kollektionen Europas. Durch eigenes Sammeln, Tausch, Ankauf und in Form von Schenkungen erwarb Pater Gabriel Strobl in seiner 44jährigen Tätigkeit jene Sammlungs-Bestände, die heute im zum Teil neu konzipierten Naturhistorischen Museum zu bestaunen sind.

Naturhistorisches MuseumIm Zuge des Umbaus und der Neugestaltung der Museumslandschaft im Stift Admont wurden auch die Räumlichkeiten des Naturhistorischen Museums renoviert und am 2. Mai 2004 feierlich eröffnet. Zu Beginn tritt man in die Welt der Reptilien und Amphibien: ein über zwei Meter langer Mississippi-Alligator, Trocken- und Weingeist-Präparate von Schlangen, Eidechsen, Schildkröten. Ein „Vitrinen-Band“ informiert über die geschichtliche Entwicklung des Naturhistorischen Museums. Der erste Seiten-Saal ist dem wissenschaftlichen und künstlerischem Lebenswerk von Pater Gabriel Strobl gewidmet. An den Wänden ist eine Schausammlung von verschiedenen Insekten-Gruppen positioniert.

Insektensammlung

NHM_Naturhistorisches Museum InsektenraumVon besonderer Bedeutung ist die Insektensammlung: insbesondere die Sammlung der Zweiflügler, die Pater Gabriel Strobl vor mehr als 100 Jahren zusammengetragen hat. Die Forschung befasst sich noch heute mit dieser Sammlung. Kontakte mit internationalen Instituten bestehen und anerkannte Fachleute bemühen sich um weiterführende Forschung und detaillierte Typisierungen. Wissenschaftliche Werke und neu verfasste Bücher, insbesonders von Milan Chvála, belegen den Wert der eindrucksvollen Sammlung in der Fachwelt.

Wachsobst-Früchte von P. Constantin Keller

NHM_Vitrine mit WachsobstDer zweite Seiten-Saal präsentiert in einer eindrucksvollen Installation alle 243 Exponate an Wachsobst-Früchten von Pater Constantin Keller (1778–1864). Der Raum erhält durch eine geschwungene Vitrinen-Konstruktion selbst die Form einer Frucht. Er beherbergt die kunstvollen Unikate, die P. Constantin nach selbst gezüchteten Originalen in Wachs nachgeformt hat. Die Wachsfrüchte sind von höchster Qualität und entsprechen nahezu perfekt ihren natürlichen Vorbildern. Darunter befinden sich auch Obstsorten, die heute zum großen Teil aus den bestehenden Sortimenten verschwunden sind. Lesen Sie mehr über die Wachsobstsammlung von P. Constantin Keller.

Leidenschaft der Forscher

NP RaumEin Kooperationsprojekt des Nationalpark Gesäuse und des Stiftes Admont ist im dritten Seiten-Saal zu erleben. Die Dauerausstellung versucht über die Leidenschaft der Forscher die Emotion der Besucher für die Natur und ganz speziell den nahen Nationalpark Gesäuse zu wecken.

Im zweiten Gang-Saal: Lebewesen aus den verschiedenen Naturreichen, die die unterschiedlichen Elemente „Erde, Luft und Wasser“ bewohnen: Europäische Schmetterlinge, getrocknete und gepresste Sporenpflanzen in historischen Schränken entlang der rechten Seite spiegeln das harmonische Miteinander von Tier und Pflanze wider. Den dritten Lebensbereich „Wasser“ repräsentieren in diesem Saal eine Kollektion von Konchylien (Weichtier-Schalen) und Fisch-Präparate.

Das sogenannte „Löwenzimmer“ wurde im historischen Ambiente belassen und trägt seinen Namen aufgrund eines großen ostafrikanischen Löwen-Präparates, das Pater Gabriel Strobl vom berühmten Afrika-Forscher Emil Holub erworben hat. In den historischen Schaukästen befinden sich wertvolle Exponate vor allem exotischer Säugetiere und Vögel.

Südost-Pavillon

Naturhistorisches Museum_Stift Admont_PedaDen Schluss dieser „Natur-Wanderung“ bildet der sogenannte „Südost-Pavillon“ mit herrlicher Aussicht in das Nationalpark-Gebiet. Dieser ehemals einzige Raum des Naturhistorischen Museums bietet neben einer großen Sammlung von Gesteinen und Mineralien eine bunte Schau von europäischen und heimischen Säugetieren und Vögeln.

Mit P. Gabriel Strobl (1846-1925), der sich als Kustos des Naturhistorischen Museums in seinen ersten 12 Schaffensjahren hauptsächlich der Botanik widmete und in den nächsten 32 Jahren auf dem Gebiet der Insektenkunde (Entomologie) arbeitete, erreichte das Stift Admont große Bedeutung in der naturwissenschaftlichen Forschung. Die Klöster waren insgesamt oft ein Ort des Wissens und der Ausbildung. Das Benediktinerstift Admont ist bemüht, dieses Erbe im Rahmen seiner Möglichkeiten weiter zu führen und unsere Umwelt als Teil der in unsere Verantwortung übergebenen Schöpfung zu bewahren.

Alle Museumsbereiche sind barrierefrei zugänglich!

Kustos: Karl-Heinz Krisch

Zu den Ausstellungen 2017

Kunsthistorisches Museum

Jahresausstellung 2017 im Kunsthistorischen Museum

Neo/Neu – Wiederentdeckt im Kunsthistorischen Museum

Inspiriert durch die einzigartige Gotik-Ausstellung, die ab 2. Mai 2017 im Museum des Stiftes Admont zu sehen sein wird, zeigt auch das Kunsthistorische Museum Admont in der Saison 2017 einige spezielle Raritäten:

Nach dem Brand des Klosters 1865 wurde die Stiftskirche Admont im damals modernen neugotischen Stil wiederaufgebaut. Im Zuge des Neubaus entstand für die Kirche, aber auch für die stets gegenüber der Kunst offenen Mönche, eine Fülle an liturgischen Objekten, die sich an die mittelalterliche Gotik anlehnen. Diese Kelche, Ziborien, Monstranzen, etc. reichen zwar nicht an die große Kunst der mittelalterlichen Gotik heran, sind aber dennoch spannende Zeugen einer Kunstepoche, die nicht nur in Admont mit der Stiftskirche einen bedeutenden Niederschlag gefunden hat, sondern am gesamten europäischem Kontinent. In den letzten Jahren war es ein Schwerpunkt für den Kustos P. Maximilian, gerade diese – leider oft eher geringschätzig betrachteten Gegenstände – restaurieren zu lassen. Ein Teil davon soll nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Nach einer längeren Pause wird aus der Paramentenkammer wieder Frater Benno Haans „Weihnachtsornat“ zu sehen sein, das Hauptwerk des Admonter Mönchs aus den 1680er Jahren. Reichhaltig im Bildprogramm, Nadelmalerei von höchster Qualität – ein wunderschönes Zeugnis barocker Kunst, gefertigt im Stift Admont und stets verwendet zur Ehre Gottes. Daneben – erstmals ausgestellt – ein barocker Ornat in der seltenen liturgischen Farbe rosa, ein Meisterwerk der Webtechnik.

Kustos: P. Maximilian Schiefermüller OSB

 

Museum KHM Kaschauer Madonna1Das Kunsthistorische Museum beinhaltet bedeutende Exponate von der Romanik bis zum Rokoko, Gemälde, Skulpturen, Textilien und viele andere Objekte aus der Paramenten – bzw. Kunstkammer der Abtei Admont. Im Eingangsbereich wird der Besucher von einer erst jüngst erworbenen Rarität „begrüßt“: Von einer gotischen Madonna mit Kind aus dem 15. Jahrhundert, geschaffen von Jakob Kaschauer. Eindrucksvoll in Großvitrinen präsentiert sich eine jährlich wechselnde Auswahl an Objekten aus der Paramentenkammer des Stiftes. Unter diesen gottesdienstlichen Gewändern aus verschiedensten Epochen befindet sich die sogenannte Gebhardsmitra (Ende 14. Jh.) und eine Totenkasel (16. Jh.). Höhepunkt der Textilien-Sammlung ist das umfangreiche Werk des Admonter Benediktiners Benno Haan (1631-1720). Er hat für das Stift Admont eine Fülle an liturgischen Kleidern und Ornaten geschaffen, jedes Stück von unschätzbarem Wert und höchster Qualität. Siehe einen Beitrag zu „Prachtornate von Frater Benno Haan„.

Kunsthistorisches MuseumNeben den Paramentenstickereien finden sich im Kunsthistorischen Museum Glasmalereien und Tafelbilder des 15. Jahrhunderts, ein Tragaltar (1375), der Gebhardsstab mit Elfenbeinschnecke (12./13. Jh.), ein Abtsstab gearbeitet aus einem Narwalzahn (um 1680), die prachtvolle barocke Festmonstranz, Kelche, Brustkreuze der Äbte, sowie Gemälde bedeutender österreichischer Barockmaler wie Martin Johann Schmidt („Kremser Schmidt“), Martino und Bartolomeo Altomonte, Johann Lederwasch, u.v.m. Dem Stiftsbildhauer Josef Stammel (1695–1765) ist ein eigener Raum gewidmet.

Raum für künstlerische Intervention im Kunsthistorischen Museum 2017

Carola Willbrand, HimmelsHöllenKleid, 2017

Carola Willbrand geb. 1952, „Nähmethodikerin“, lebt und arbeitet in Köln, aufgewachsen mit der Kunst aus dem Umfeld der Rheinischen Expressionistinnen ihrer Tante, Käthe Schmitz-Imhoff (Schwester ihres Vaters), die erste Frau, die bei Heinrich Nauen an der Düsseldorfer Akademie studierte. Ausstellungstätigkeit seit 1981, in denen der Faden als Metapher für den Lebensfaden auf unterschiedlichsten Materialien das tragende Element bildet.

„Ich nähe, darum bin ich“, Carola Willbrand

Im Kunsthistorischen Museum steht seit 2003 ein Raum für künstlerische Interventionen zur Verfügung. Ein Portal trennt die alte von aktueller Kunst. Man durchschreitet sozusagen in einer Sekunde etwa 200 Jahre. Dadurch kann erleb- und spürbar werden, wie sehr sich das Stift Admont mit der Kunst der Gegenwart identifiziert, wie es diese mit der Kunst vergangener Epochen in einen vitalen Dialog bringt. 2017 ist der Raum für künstlerische Intervention unter dem Titel „HimmelsHöllenKleid“ von Carola Willbrand gestaltet. Eine Glockenkasel schwebt ähnlich einem Zelt im Raum. Sie hängt auf einem Paramentenbügel für die museale Präsentation liturgischer Textilien. Das Material ist handgeschöpftes Papier aus getragenen Textilien der Künstlerin. Über das Papier bewegt sich ein Totentanz. Diese Zeichnungen sind mit der Nähmaschine genäht. Der Tod begleitet all die NäherInnen und StickerInnen, der MenschenGewänder, der Tod begleitet die Weltreisen der Textilien seit der Entdeckung der Seestraßen nach Asien Anfang des 15. Jahrhunderts. So wurden Muster, Blumen, Tiere aus China in die europäischen liturgischen Stoffe eingearbeitet. Heute kleiden wir uns mit Billigtextilien aus Asien, die unter unmenschlichen, tödlichen Bedingungen hergestellt werden.

Dieses ‚HimmelsHöllenKleid‘ ist umgehbar. Die Nähzeichnungen mit ihrer Verschiedenfarbigkeit des Ober- und Unterfadens sind sowohl von außen als auch von innen sichtbar. Dieses Kleid, das auch ein Zelt ist, das Himmelszelt als Schöpfungsbild, bezieht sich auf die historischen liturgischen Textilien im Benediktinerstift Admont. Der Totentanz ist eine Reaktion auf die neue Gotik-Ausstellung im Stift Admont. Die einzelnen handgeschöpften Papiere sind einem Leporello ähnlich zusammenfaltbar. Das Leporello als Mittel ein Künstlerbuch raumfüllend skulptural zu gestalten, das beschäftigt Carola Willbrand schon lange. Die Anbringung von speziellen Textausschnitten als FadenLese an der Wand entwickelte Carola Willbrand spontan vor Ort – ebenso durch den Einfluss der neuen Gotik-Ausstellung. Die Schrift bezieht sich auf die Textura, die gotische Schrift, die auch Gitterschrift genannt wird. Die Schrift und die Textauswahl verweisen auf die Bedeutung und Wirkung unserer historischen Wurzeln auf die Jetztzeit.

Chronologie der Künstlerischen Interventionen (kuratiert von Michael Braunsteiner):

Franz Graf (2003), Ingeborg Strobl (2004), Markus Wilfling (2005), Norbert Trummer (2006), Thomas Baumann und Martin Kaltner (2007), Stefan Emmelmann (2008), Wilhelm Scherübl (2009), Werner Reiterer (2010), Karl Leitgeb (2011), Hannelore Demel-Lerchster (2012), Emil Siemeister (2013/14), Götz Bury (2015/16), Carola Willbrand (2017)

Das Kunsthistorische Museum ist wie das gesamte Museum barrierefrei zugänglich!

Zu den weiteren Ausstellungen 2017:

DEM HIMMEL NAHE- Sammlung Mayer

20 Jahre Sammlung Gegenwartskunst – OPEN THE LINK

Museen

Bibliothek & Museum des Stiftes Admont

TRADITION . INNOVATION . KOMMUNIKATION

NHM_Vitrine mit WachsobstDas neue Groß-Museum des Stiftes Admont wurde im Jahre 2003 eröffnet. Inzwischen hat es sich als wichtiger Player in der österreichischen Museumslandschaft etabliert. Es erstreckt sich über drei Geschosse und zwei Trakte. Seine Ausstellungsfläche entspricht der Größe von etwa 36 Einfamilienhäusern.

Verbindung von Altem und Neuem

Stammel_Kunsthistorisches Museum_Stift Admont (2)Seine Besonderheit ist einerseits die spannende Verbindung von Altem und Neuem auf architektonischer und inhaltlicher Ebene, andererseits die Vielfalt des Angebotes. Unter einem Dach vereint finden sich Kunst vom Mittelalter bis zur Gegenwart, Handschriften und Frühdrucke, ein Naturhistorisches Museum aus der Zeit von 1866-1906 (Museum im Museum), ein Kunsthistorisches Museum, Sonderausstellungen, die multimediale Stiftspräsentation, ein eigener Erlebnis-Raum des „Nationalpark Gesäuse“ und die Museumswerkstatt. NEU ab 2. Mai 2017 ist die neu gestaltete Säulenhalle zu einem GOTIK-Museum.

Weltgrößte Klosterbibliothek

Bibliothek_Stift AdmontAtemberaubend ist für die meisten Gäste der Eindruck der spätbarocken Bibliothek. Sie ist der größte klösterliche Bibliothekssaal der Welt. Der lebendige Dialog von Tradition und Innovation wird in den Ausstellungsinhalten, der Ausstellungsgestaltung und weit darüber hinaus erlebbar. Im Mittelpunkt der Sammlungstätigkeit steht die Gegenwartskunst. Einen Schwerpunkt bilden die Auftragskunstwerke der hauseigenen MADE FOR ADMONT-Schiene. Einzigartig ist die Spezialsammlung JENSEITS DES SEHENS – KUNST VERBINDET BLINDE UND SEHENDE.

Alle Bereiche des Museums sowie die Klosterbibliothek sind barrierefrei zugänglich!

Museumsprogramm

HP Kinderprogramm Museumswerkstatt (1)Spezifisch auf die jungen und jüngsten Besucher zugeschnitten ist das Programm der Museumswerkstatt. Vor oder nach dem Museumsbesuch erwartet Sie das kulinarische Angebot unseres Stiftskellers. Sie werden auch von der Stiftskirche und dem Stiftsareal beeindruckt sein. Und wenn Sie länger bei uns verweilen wollen, empfehlen wir Ihnen das Hotel SPIRODOM in Admont sowie einen Besuch des „NATIONALPARK GESÄUSE“. Es lebe die Vielfalt!

Museumsshop

Museumsshop_Stift AdmontMit der Eröffnung des Museums im Jahre 2003, erstrahlte auch der Museumsshop im neuen Glanz. Vor allem die Produkte der MADE FOR ADMONT Linie erfreuen sich heute großer Beliebtheit. MADE FOR ADMONT ist vor allem das Schlagwort der Kunstwerke, die für das Stift Admont geschaffen wurden. Die Produktlinie für den Shop besticht nicht nur durch ihre einzigartige Etiketten Gestaltung sondern auch durch das qualitative Warenangebot.

Verschiedene Produkte aus der Region sowie von anderen Klöstern runden die kulinarische Vielfalt des Sortiments ab. Nicht zu vergessen sind die prämierten stiftseigenen Weine DVERI-PAX aus dem nordslowenischen Weingut, für Weinkenner ein kultureller Hochgenuss. Neben der Kulinarik gibt es auch eine Vielfalt an Büchern, Devotionalien und anderen interessanten Waren, die das Sortiment im Museumsshop vervielfältigen.

Bestellungen unserer MADE FOR ADMONT Shop Produkte sind jederzeit möglich unter:
+43 3613/2312 604 oder museum@stiftadmont.at.

Preise & Auszeichnungen

maecenas_2015

Lesen Sie mehr über die gewonnenen Preise und Auszeichnungen für das Museum des Stiftes Admont.

Sammlungsstrategie

Lesen Sie hier mehr über die Sammlungsstrategie des Stiftes Admont.