Schlagwortarchiv: Frauenberg

Mit dem „Pilgerzug“ nach Frauenberg

Mit dem „Pilgerzug“ von Amstetten nach Frauenberg

Route: Amstetten – Waidhofen – Frauenberg

2014_04_07_Der Konferenzzug Gesaeuse Express c Gejza LegenNutzen Sie die sanfte Mobilität und kommen Sie per Bahn an den Wochenenden von Amstetten nach Frauenberg – der „Gesäuse-Express“ machts möglich! Tipp: Nehmen Sie das Rad mit! Jeden Samstag, Sonntag und Feiertag 2016 : „Gesäuse-Express“ ab Bahnhof Amstetten NÖ, 8.05 Uhr mit oder ohne (Berg-)Radl „Pilgerzug“ nach Frauenberg in der Steiermark, Ankunft 10.12 Uhr. Die einsam gelegene, aber weithin sichtbare Pfarr- u. Wallfahrtskirche liegt auf einem Inselberg (Kulm) 130 m über dem Talboden, Pfarrwallfahrten, private Wallfahrten und Ausflüge willkommen: Tel. 03612/73 33. ÖV : Rückfahrt „Gesäuse-Ex“ ab Bahnhof Selzthal 16.44 Uhr, ab Haltestelle Frauenberg 16.52 Uhr, ab Admont Bahnhof 16.59 Uhr.

Download Flyer:

Gesäuse-Express 2016

Matri Mitram

Bodo Hell/Norbert Trummer:

MATRI MITRAM Engelsgespräche/Bildersturm

eine Publikation anlässlich der Restaurierung der Pfarr- und Wallfahrtskirche Frauenberg bei Admont 2013/14

Zustandekommen und Kurzcharakteristik der Neuerscheinung

HP MATRI MITRAM_01Das Stift Admont (allen voran P. Subprior Winfried Schwab) hat die Gelegenheit der Restaurierung der Pfarr- und Wallfahrtskirche Frauenberg bei Admont benützt, ein künstlerisches Dokumentationsprojekt zur Neufassung dieses Baujuwels anzuregen und einen Zeichner (Norbert Trummer) und einen Textautor (Bodo Hell) damit zu beauftragen, zumal beide schon 2008 anlässlich der Restaurierung der Admonter Stiftsbibliothek eine exemplarische Publikation verfasst haben (Admont Abscondita, Denkbilder aus der barocken Klosterbibliothek, Verlag Bibliothek der Provinz); so haben sie sich diesmal im Laufe von 1 1/2 Jahren mehrere Wochen verteilt auf dem Frauenberg aufgehalten; Norbert Trummer hat vor Ort unbeirrt von den klimatischen Verhältnissen und vom Restauriergeschehen überraschende Details gezeichnet und Bodo Hell hat eigene und fremde Erklärungen zum Bau und zu den Bildern von mehreren Seiten eingeholt und notiert; durch die Baustellensituation konnten beide auf den Gerüsten den Kunstwerken aus dem späten 17 Jhdt. (Malereien und Stuck) in einer Weise nahekommen, wie das sonst nicht möglich ist.

HP MATRI MITRAM_03Jetzt ist das Buch unter dem aufs erste kryptischen Titel: MATRI MITRAM Engelsgespräche/Bildersturm in der Bibliothek der Provinz (Weitra) erschienen (‚der Mutter gebührt die AbtHaube‘, wie es lateinisch auf dem Stiftungsbild des Abtes Adalbert ins Bild geschrieben steht); das ansprechend gestaltete Buch dokumentiert einerseits die mittlerweile abgeschlossene Restaurierarbeit (die erste gründliche seit den 50er-Jahren), zeigt aber andererseits auch gewisse Inhalte und Details der vorhandenen Kunstwerke neu, stellt ungewöhnliche Fragen an Kunstgeschichte und Theologie und geht ikonografisch in die Tiefe; dennoch bleibt das Werk handlich und kann auch als erweiterter Kirchenführer gelesen werden, die vorangestellten Engelsgespräche lassen mittels eines literarischen Tricks die 24 Stuckengel am Gesims zu Wort kommen und sich über die alten und neuen Ereignisse (auch Diebstahl und Gräberöffnung) unterhalten, bisweilen kommt in diesen Erläuterungen sogar Kurzweil auf.

Verlag Bibliothek der Provinz 2014, 104 Seiten, € 20.-

Erhältlich im Museumsshop des Stiftes Admont, im Klosterladen am Frauenberg sowie auf Bestellung.

Alle Ausstellungen 2015

Frauenberg – Wallfahrtskirche

Der Frauenberg – die Perle des Ennstales

Wallfahrtskirche Frauenberg1Seit über sechs Jahrhunderten pilgern Gläubige mit ihren Anliegen zur Wallfahrtskirche Frauenberg. Freude und Leid, Hoffnung und Trauer teilen sie mit der Gottesmutter Maria. 1404 wurde am Ufer der hochwasserführenden Enns das sogenannte Gnadenbild gefunden, eine gotische Darstellung Mariens mit dem Christusknaben. Ihr zu Ehren errichtete der Admonter Abt Hartnid Gleusser auf dem nahe gelegenen Höhenzug „Kulm“ eine erste Kapelle. Sie wurde zum Zentrum der Marienverehrung in der Obersteiermark und weit darüber hinaus.

Wallfahrtskirche Frauenberg (12)
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Nach den Wirren der Reformation erlebte die Wallfahrt im Barock eine zweite Blüte. Zwischen 1682 und 1702 ließen die Äbte Adalbert Heuffler und Gottfried III. von Lampoding die Kirche umgestalten und den Pfarrhof erweitern. Zu dieser Zeit und später waren namhafte Künstler in Frauenberg tätig, etwa Carlo Antonio (Architekt) und Giovanni Battista Carlone (Stuckateur), Antonio Maderni (Maler), Frans de Neve (Maler), Josef Stammel (Bildhauer) oder Johann Lederwasch (Maler). Bis zu 60.000 Pilger jährlich besuchten damals das Gnadenbild.

HP Frauenberg DSCF7343Und wieder folgten Niedergang und neue Blüte. War Ende des 18. Jahrhunderts die Wallfahrt fast erloschen, so erlebte sie im 19. und frühen 20. Jahrhundert wiederum einen Aufschwung. Moderne Verkehrsmittel wie die Eisenbahn und später das Auto lockten nicht nur fromme Pilger, sondern erstmals auch kulturinteressierte Touristen an den beschaulichen Ort.

HP Frauenberg Zengarten1Nur 6 km vom Stift Admont gelegen, laden heute die 2013 und 2014 mit großem Aufwand restaurierte Kirche sowie die Gaststätte „Marienklause“, der japanische Ziergarten und der Kalvarienberg zum Verweilen ein. Inmitten einer großartigen Gebirgskulisse warten Glaube, Kunst und Kultur darauf, abseits der großen Touristenzentren entdeckt zu werden.

Auch die Gegenwart hat in die Wallfahrtskirche Einzug gehalten. Der von Wendelin Pressl künstlerisch neu gestalte Altarraum zeigt eine tiefe christliche Symbolik in moderner Formensprache. Pressl arbeitete dabei mit Holz, Stein und Aluminium. Jesus und die 12 Apostel lassen sich ebenso entdecken wie das Wort Gottes, das alle Schranken und jeden Stein durchbricht. Die neuen Apostelkreuze gestalteten Schülerinnen und Schüler der Volksschule Ardning mit.

HP Der Frauenberg

Gottesdienste

Sonntag und Feiertag um 10.30 Uhr
Donnerstag um 12 Uhr

Führungen auf Anfrage.

Die Wallfahrtskanzlei ist geöffnet von Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr. Telefon: 03612/7333.

Weitere Informationen unter http://www.katholische-kirche-steiermark.at/pfarren/dekanat-admont?org=749

Mit dem „Pilgerzug“ an den Wochenenden und Feiertagen nach Frauenberg (ab Amstetten)!

Provisor

p_maximilian-2014aPater MMag. Maximilian Schiefermüller OSB
Provisor
Mobil: +43 (664) 60353726

Das Feuer – Fluch und Segen zugleich

Ausstellung 2015 – Feuer und Flamme

Seit der Mensch denkt, erlebt er das Feuer als Faszination. Feuer spendet Wärme und Licht. Mit Feuer lassen sich Lebensmittel zubereiten, wilde Tiere abwehren und Metalle verarbeiten – zu Schwertern oder Pflugscharen.

Zugleich erlebt der Mensch das Feuer als Bedrohung. Dörfer und Städte, Wälder und Felder brennen lichterloh. Feuer dient als Waffe und vernichtet Leben. Die Feuer der Hölle lodern ebenso wie die Scheiterhaufen der Hexen.

Feuer ist Fluch und Segen zugleich, Gottesgeschenk und Strafe.

Bis weit in das 19. Jahrhundert hinein war der Mensch dem Feuer ausgeliefert. Brandordnungen verhinderten zwar manches Feuer, und viele mutige Helfer löschten mit Eimerketten und handbetriebenen Pumpen kleinere Brände. Aber gegen Feuersbrünste half nur das Gebet. Die Gottesmutter Maria und „Feuerheilige“ wie Florian, Barbara oder Christopherus wurden um Hilfe angerufen. Zahlreiche Gebetserhörungen, aufgezeichnet im „Frauenberger Mirakelbuch“, erzählen von Gottvertrauen und himmlischer Fürsprache.

MDas Feuer Fluch und Segenoderne Technik, beginnende Motorisierung und Fortschrittsglaube prägten zunehmend das 19. Jahrhundert. Der Mensch nahm sein Schicksal in die Hand. 1851 entstand die erste Freiwillige Feuerwehr der Monarchie im böhmischen Reichstadt, 1853 in Graz die erste der Steiermark. 1872 gründeten sich in der Region die Wehren von Liezen, Rottenmann und Aussee, 1873 von Admont und St. Gallen.

Heute bestimmt Hochleistungstechnik den Brandschutz. Modernste Geräte helfen, von bestens ausgebildeten Freiwilligen bedient, Feuer zu bekämpfen. Und doch wacht der hl. Florian an jedem Rüsthaus über seine „Florianijünger“…

P. Winfried Schwab OSB, Kulturbeauftragter des Konventes

Pflegeheim

Seit seiner Revitalisierung und Neueröffnung im Jahre 1996 hat sich das Pflegeheim St. Benedikt zu einer der bedeutendsten sozialen Einrichtungen im Ennstal entwickelt. Mit dem Betrieb dieses Heimes setzten wir als Benediktiner von Admont in der Betreuung von pflegebedürftigen Menschen eine jahrhundertelange Tradition der Benediktinerklöster fort.

Höchster Pflegestandard und Lebenskomfort in familiärer Atmosphäre

In der Nachbarschaft zur bekannten Wallfahrtskirche Frauenberg gelegen, bietet unser Haus insgesamt 36 Plätze in komfortabel ausgestatteten Doppel- oder Einzelzimmern incl. eigenem Bad/WC für den Wohn- als auch Pflegeaufenthalt an. Seit Herbst 2004 steht unseren Bewohnern der lichtdurchflutete und klimatisierte geräumige Wintergarten zur Verfügung, der ein unmittelbares Leben in unserer Alpenregion ermöglicht.

PflegeheimDiplomiertes und qualifiziertes Krankenpflegepersonal ist rund um die Uhr um das Wohlergehen der Heimbewohner bemüht. Basierend auf dem Konzept einer ganzheitlichen und mobilisierenden Pflege wollen wir den Bewohnern gerade die Chance geben, Aufgaben des täglichen Lebens im Rahmen ihrer Möglichkeiten eigenständig vorzunehmen und verborgene Talente zu entdecken, um neues Selbstvertrauen und Lebensfreude zu gewinnen.

Als einziges katholisches Pflegeheim der Obersteiermark basiert unsere Arbeit auf den Werten der christlichen Nächstenliebe. So bemühen wir uns, auch im Heimalltag die Höhepunkte und Feste des Kirchenjahres spürbar werden zu lassen. In der hauseigenen Kapelle haben die Bewohner zudem die Möglichkeit der Mitfeier der regelmäßigen Gottesdienste oder auch zur persönlichen Meditation.

PflegeheimDie überschaubare Größe unseres Heimes, aktive Freizeitgestaltung und kreative Animation – wie z. B. auch der jährliche Ausflug unserer Bewohner, der uns dieses Jahr an den Grundlsee führte, die regelmäßigen Animationsveranstaltungen und kulturellen Veranstaltungen sorgen für ein abwechslungsreiches Leben im Haus.

http://www.wirpflegen.at/
Tel.: +43 (0)3612/7611-0