Oblation

Blickpunkt Benedikt

Der hl. Benedikt hält zu Beginn seiner Regel fest, auch das Leben eines Mönches wie jedes Christen steht „unter der Führung des Evangeliums“ (RB Prolog 21). Das ist keine disziplinierende Forderung, sondern der Weg für jenen, der „das Leben liebt und gute Tage zu sehen wünscht“ (RB Prolog 15).

Viele Menschen gestalten ihr Leben in ihrem familiären, beruflichen und gesellschaftlichen Umfeld aus diesem Geist des Evangeliums. Manche versuchen, dies nach dem Maß der Regel des hl. Benedikt zu tun. Wer dies nun in engerer Bindung mit einem Benediktinerkloster, einem Stift tut, kann dies als „OBLATE“ tun.

So gibt es auch in unserer Abtei Männer, die ihr Christsein aus dem Geist der Regel Benedikts gestalten wollen und sich uns als Welt-Oblaten angeschlossen haben. Sie sind mit uns und wir mit ihnen in Gebet und Gottesdienst eng verbunden, wir nehmen Anteil an ihren Freuden und Leiden, Hoffnungen und Ängsten und sie an denen des Stiftes.

Der Oblation geht eine Probe- und Vorbereitungszeit (etwa ein Jahr) voraus. Für die Zulassung zur Probezeit entscheiden Abt und Oblatenrektor nach Anhörung des Kapitels. Entscheidend sind das ernsthafte Streben im Geist des hl. Benedikt dem Evangelium gemäß zu leben und zwar mit dem festen Willen, sich an das Kloster des hl. Blasius zu Admont zu binden.

Soweit es möglich ist, nehmen Oblaten und jene, die es werden wollen, an den Gebetszeiten und den Gottesdiensten, wie auch am Tisch der Mönche teil.

P.-Koloman_142x190Wer Interesse hat, kann sich an jeden unserer Patres oder direkt an P. Koloman als dem Oblatenrektor wenden:

P. Koloman
T. +43 (0) 664 60353739