Nationalpark-Raum

NP Raum_Stift Admont

Leidenschaft für Natur

Eine Ausstellungskooperation zwischen dem Nationalpark Gesäuse und dem Stift Admont

Nur 7 km liegen zwischen dem naturhistorischen Museum des Stiftes Admont und dem Nationalpark Gesäuse Eingang. Seinerzeit nützte Pater Gabriel Strobl die geografische Lage von Admont für ausgedehnte Wanderungen und begründete eine lokale Tradition der Naturforschung, die heute mit dem öffentlichen Forschungsauftrag des Nationalpark Gesäuse weitergeführt wird. Die Leidenschaft, mit der Gabriel Strobl botanisierte oder Insektenkunde betrieb, finden wir bei den Forschern im Nationalpark wieder.

HP NP1Was liegt näher, als diese Gemeinsamkeiten auch in Form einer praktischen Kooperation umzusetzen! Eine kleine Dauerausstellung wird im Naturhistorischen Museum des Benediktinerstiftes Admont versuchen, über die Leidenschaft der Forscher die Emotion der Besucher für die Natur und ganz speziell den nahen Nationalpark Gesäuse zu wecken.

Die Ausstellung wird nicht die Natur des Nationalparks breit erklären, dazu fehlt der Platz. Vielmehr wird sie das Augenmerk der Besucher auf aktuelle Forscherpersönlichkeiten und wenige kleine aber feine Juwelen lenken. „Es ist merkwürdig, wie viele Geschöpfe wild und frei, wenn auch verborgen im Walde leben.“ (H.D. Thoreau in Walden).

(C) Nationalpark Gesäuse, Popp & Hackner
(C) Nationalpark Gesäuse, Popp & Hackner

„Leidenschaft für Natur“ sucht die Konzentration auf wenige Themen und zwar solche, die in der Natur nicht so leicht wahrgenommen werden können. Weglassen und reduzieren ist die Vorgabe für das Ausstellungsteam, keine einfache Aufgabe. Neben der Naturforschung wird die Ausstellung weitere Assoziationen mit dem Stift Admont aufgreifen, an die Sammlung „Jenseits des Sehens“ anknüpfen und einen künstlerischen Schwerpunkt mit Akustik setzen.

Der aus dem großen Walsertal stammende Komponist Thomas Gorbach verwirklicht mit einem „Acousmonium“ eine Raumklanginstallation, die Original-Geräusche aus dem Gesäuse kompositorisch überarbeitet. Ganz besonders spannend ist, dass diese Klangkulisse auf die Anwesenheit und Bewegung der Besucher reagieren wird, die Töne als vierte Dimension den Raum erlebbar machen werden.

Das Planungsteam verfolgt somit ein innovatives Konzept. Ein starker visueller Gesamteindruck in Verbindung mit einem neuartigen Hörerlebnis wird Besuchern lange in Erinnerung bleiben.

Ausstellungen 2016

 

Zum Nationalpark Gesäuse:

http://www.nationalpark.co.at/