Orgel

Die Orgel

Dass die „Königin der Instrumente“ im Musikleben einer Abtei eine wichtige Stellung  einnimmt, versteht sich von selbst. Admont kann hier auf eine große Tradition zurückblicken. Die Stiftskirche beherbergte vor dem großen Brand 1865 eine der vorzüglichsten Orgeln Österreichs, ein Werk von Franz Xaver Chrismann aus dem Jahre 1784.

Die heutige Orgel ist nicht der direkte Nachfolger der Chrismann-Orgel. Sie wurde im Jahre 1974 eingeweiht und ersetzte ein mit den Jahrzehnten schadhaft gewordenes Werk von Matthäus Mauracher d. Ä. Anlass für den Neubau war auch die 900-Jahrfeier des Stiftes. Erbauer des 3-manualigen Instruments mit 52 Registern war die renommierte Vorarlberger Firma Rieger, die Disposition erstellte Univ. Prof. Dr. Hans Haselböck. Ganz in barocker Tradition verfügt die Orgel über eine rein mechanische Spiel- und Registertraktur. Um die
Integration in den neugotischen Raum der Stiftskirche zu gewährleisten, wurde die neue Orgel in das Gehäuse der Mauracherorgel hineingebaut.

Mag.art. Thomas Zala
Geb. 1979 in Eisenstadt/Burgenland
Kirchenmusik- und Orgelstudium in Eisenstadt, Graz und Stuttgart, Konzerttätigkeit in ganz Europa. Seit 2010 Stiftsorganist in Admont u. Instrumentallehrer im Fach Klavier (und Korrepetitor) am Stiftsgymnasium Admont.

Das Klavier

Seit dem Jahr 2005 besitzt Admont wieder ein erstklassiges Klavier. Im kleinen Festsaal des Stiftes steht ein Halb-Konzertflügel Modell 225 der Firma Bösendorfer. Es ist ein ideales Instrument für Solokonzerte wie auch kammermusikalische Aufführungen im kleineren Rahmen, wie ihn der kleine Festsaal bietet.

Albert Wonaschütz
Geb. 1959 in Thörl/Steiermark
Schulmusikstudium sowie Instrumentalstudium (Lehrbefähigung) Orgel der Musikhochschule in Graz. Seit 1985 als Lehrer in den genannten Fächern am Stiftsgymnasium Admont. Leitung diverser Schulchöre, in dieser Funktion Aufführung v. a.
kirchenmusikalischer Werke (Messen, Passionen). Seit 2003 Leiter des Kirchenchores Admont.