St. Lorenzen im Paltentale

Die Kirche in St. Lorenzen im Paltentale wurde 1125 erstmals urkundlich erwähnt und ist somit als älteste Pfarre die Mutterpfarre aller anderen Kirchen des Paltentales.

Seit dem Jahr 1168 ist die Pfarre dem Benediktinerstift Admont inkorporiert. Die jüngste von St. Lorenzen abgetrennte Pfarre ist die Stadtpfarre Trieben, die im Jahr 1955 als Diözesanpfarre errichtet wurde. 1480 wurde die Kirche von den Türken niedergebrannt und in den Folgejahren wiederaufgebaut.

Die heutige barocke Gestalt erhielt das Gotteshaus in den Jahren 1677-1678. Nach einem Brand 1833 wurden die Dächer erneuert.
Die letzten Renovierungen erhielt die Kirche außen 1974 und innen 1963-1964 bzw. 1982 (ausmalen des hinteren Teiles der Kirche) und 1985 (Erneuerung des Bodens).

Zur Pfarre erhoben wurde St. Lorenzen 1159 und hat 1191 (Stand 1/2006) römisch-katholische Mitglieder. Das Fest des Kirchen- und Pfarrpatrons – des hl. Laurentius von Brindisi – wird am Sonntag vor oder nach dem Fest des Heiligen, dem 10. August, gefeiert.

Zur Pfarre gehört die Filialkirche St. Johannes in Dietmannsdorf (err. 1171, Patron: Hl. Johannes der Täufer 24. Juni) und die Kapellen in Schwarzenbach, Singsdorf und Bärndorf. Politisch ist die Pfarre St. Lorenzen auf die Stadtgemeinden Trieben (St. Lorenzen, Dietmannsdorf, Schwarzenbach) und Rottenmann (Edlach, Singsdorf, Bärndorf) aufgeteilt. Die Pfarre ist dzt. mit Trieben und Hohentauern in einem Pfarrverband zusammengefasst.

Unter Mag. P. Engelbert Hofer OSB wurde im Jahr 2006 eine umfassende Innenrenovierung in der Höhe von über € 100.000,00 in Angriff genommen (Spendenkonto: 40063 bei der Raiffeisenbank Trieben, Kennwort: Kirchenrenovierung)

Gottesdienstzeiten

Donnerstag, 19.00 Uhr Hl. Messe und
entweder Samstag, 19.00 Uhr oder Sonntag, 08.30 Uhr Hl. Messe

Seelsorger

Mag. P. Michael Robitschko OSB

Kontakt

St. Lorenzen 1
8784 Trieben
mobil: +43 (0) 664/603 53 722 (P. Michael)

Informationen zur den politischen Gemeinden Trieben und Rottenmann:
www.trieben.net
www.rottenmann.at

Daten entnommen: DEHIO Steiermark, Verlag Anton Schroll & Co Wien, 1982; Schematismus der Diözese Graz Seckau 2006



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