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Am Freitag, 1. April 2011 trafen rund 400 Jugendliche der verschiedenen Dekanate der Region rund ums Ennstal im Stift Admont zur ersten Spirinight ein. Trotz gelegentlicher Regenschauer versammelten sie sich mit ihren 120 Firmbegleitern und den 80 ehrenamtlichen Workshopleitern vor der Prälatur bei der Stiftskirche. Punkt 18 Uhr erschallten die Glocken des Angelus-Läuten, danach ertönte das Martinshorn der Feuerwehr, die sich positioniert hatte, schließlich erklangen die beiden Posaunen von Lukas und Simon Schwingenschuh mit der Fanfare aus Startreck. Der Prior der Abtei, P. Gerhard Hafner OSB eröffnete feierlich die erste Spirinight und hieß alle Teilnehmenden herzlich willkommen. Die Pforten der Abtei waren überall geöffnet und so strömten binnen Minuten die rund 600 Personen auf das Gelände und vor allem in das nahe liegende Stiftsgymnasium und dessen Räumlichkeiten.
In 30 Stationen bzw. Workshops konnten sich die Jugendlichen austoben. Vom Verzieren einer Kerze als Geschenk an die Firmpaten, über eine Kletterwand, beim "Steckerlbrotbraten" im Freien, einer Night-Line (blind durch die Nacht gehen) bis zum Fackellabyrinth. Viel Freude hatten die Jugendlichen beim "Song2Brasil", einem Karaoke-Singen, bei dem 450,00 Euro „ersungen“ wurden.
Aber auch ganz geistliche Stationen waren dabei. Der „Soundcheck“ half den Jugendlichen Gesänge aus Taizé kennenzulernen, bei „Perlen des Glaubens“ bastelten sie einen Rosenkranz, sie wurden eingeführt in biblische Musikinstrumente und auch in die Herstellung einer Heilsalbe – um gerade über diese Station auch Informationen zur Firmung, der Salbung mit dem Hl. Geist, zu erhalten. Die drei Initiatoren Monika Schachner (Jugendreferentin), Sebastian Schlöglmann (Jugendreferent Graz) und P. Jeremias Müller von der Abtei Admont (Spiritual Stiftsgymnasium) sind mit der Aktion rundum zufrieden! „Es verlief ruhig, selbst unser ältester P. Remigius war begeistert, als er von seinem Fenster aus das Fackellabyrinth sah und wie ruhig die Jugendlichen hindurchgingen.“
Versorgt wurden die Jugendlichen in einem eigens hierfür eingerichteten „Café-Lounge“ mit selbst gebacktem Kuchen und belegten Brötchen. Doch sie mussten auch selbst backen: Bibelbrötchen etwa, die dann nach dem Abschlussgottesdienst verteilt und untereinander geteilt wurden. Um 23 Uhr hingen dann zwei riesige Farbbanner in der Kirche, auf dem die Jugendlichen ebenfalls in einer eigenen Station ihre Handabdrücke hinterlassen hatten. Abt Bruno Hubl OSB eröffnete den Gottesdienst und dankte allen Beteiligten. „Wenn über 400 Leute in der Kirche ganz still werden können und in sich gehen können – dann ist das schon etwas Besonderes. Da spürt man etwas von der Kraft des Hl. Geistes.“ meinte er nach dem Gottesdienst spontan. P. Jeremias Müller zieht eine eigene Bilanz: „Wir geben grünes Licht für eine nächste Spirinight 2012. Ich freue mich schon darauf, auch wenn ich richtig platt war am Tag danach!“
Unter http://www.martyria.de/ sind weitere Fotos zu finden!
