IMAS-Studie: Stift Admont ist zweitbeliebtestes Kloster in Österreich !

Eine aktuelle IMAS Studie, die im Februar 2010 erschienen ist, ist Zeugnis für die langjährige erfolgreiche Arbeit in Richtung Kulturtourismus im Stift Admont. Ziel der Studie von IMAS – ein Institut für Markt- und Sozialanalysen – war eine Positionsbestimmung von 25 Stiften und Klöstern im öffentlichen Bewusstsein. Das Ergebnis der Studie zeigt die große Bekanntheit des Stiftes Admont. Immerhin gab jeder zweite Österreicher an, das obersteirische Stift zu kennen. Das Kloster, das am häufigsten besucht wird, ist das Stift Melk, gefolgt vom Stift Admont an zweiter und dem Stift Klosterneuburg an dritter Stelle. Damit verfügt das Stift Admont über einen größeren Besucherkreis als die Stifte in Göttweig, Zwettl, Heiligenkreuz, St. Florian und Kremsmünster.

Besonders sticht hervor, dass von den sieben bekanntesten Stiften und Klöstern sechs in der Nähe von stark frequentierten Verkehrsadern im nördlichen Ober- und Niederösterreich liegen. Einzig das Stift Admont befindet sich abseits dieses Zentrums. Dennoch kommt jeder Dritte, der das Stift Admont namentlich auch kennt, einmal zu einem Besuch in das Stift Admont. Dieses Ergebnis entspricht dem dritthöchsten Ausschöpfungsgrad bei österreichischen Klöstern. Bemerkenswert ist weiters, dass im Gegensatz zu anderen Klöstern in Admont unverhältnismäßig große Anteile von Personen mit höherer Bildung und sozialen Rängen kommen.

Die Hauptmotive für einen Besuch des Stiftes Admont sind einerseits das Ausflugsmotiv und das Interesse an Architektur und Kunstschätzen im Museum sowie andererseits der Besuch der barocken Klosterbibliothek. Stolz macht das Ergebnis, dass das Stift Admont das ohnehin schon sehr hohe Zustimmungsniveau für die Ordenshäuser durch eine geradezu extreme Prädikatsnote von 76 Prozent (für „sehr gut“) noch übertreffen konnte. Zählt man zu diesem Wert noch jene 19 Prozent hinzu, die einen „einigermaßen guten“ Eindruck anführten, so lässt sich für Admont ein nahezu einhelliges Publikumslob von 95 Prozent bescheinigen.

Das Erscheinungsbild von Admont ist stark charakterisiert als eine hochrangige kulturelle Institution mit internationalem Prestige. Wirtschaftsdirektor Helmuth Neuner zeigt sich sichtlich erfreut über die Ergebnisse der unabhängigen Studie über österreichische Ordenshäuser, zu der 1.065 Personen in einem maßstabgetreuen verkleinerten Modell der österreichischen Bevölkerung persönlich befragt wurden.

Zusammenfassend wird festgestellt, dass Admont zu einem engen Kreis besonders prominenter Ordenshäuser gehört und trotz seiner Lage abseits von Zentren über einen noch besseren Ruf als die meisten anderen Stifte verfügt. Das Ansehen beruht allerdings vorwiegend auf seiner architektonischen Qualität und kunstgeschichtlichen Bedeutung.



zum Pressedownload!










zurück zur Übersicht | DRUCKEN