Sonderausstellung 2010: "play Admont"
Vom 3. Juni bis 7. November 2010:"Play Admont - Spielerische Zugänge zu internationaler Gegenwartskunst" - eine Ausstellung im Rahmen der Regionale10 im steirischen Ennstal
Kuratoren: Dr. Michael Braunsteiner (A) und Christine Peters (D)
64-Seiten
Grafisches Konzept von Werner Reiterer
Erschienen im Verlag Bibliothek der Provinz
Erhältlich im Museumsshop des Stiftes Admont
Preis: € 7,90
Download Ausstellungsübersicht
Besucherservice:
Es findet täglich (bis 7. November 2010) um 14.00 Uhr eine Spezialführung PLAY ADMONT (ab 8 Personen, Dauer: rd. 1 1/2 Std.) statt. Aufpreis: € 3,00, Treffpunkt: Museumskasse
Pressedownloads:
Presserundgänge jederzeit gegen Voranmeldung möglich!
Wir danken unseren Partnern:

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Bibliothek & Museum des Stiftes Admont sind Mitglied der ARGE R.E.X., die den Zuschlag zur Austragung f�r die regionale10 vom Land Steiermark bekommen hat.
Der Arbeitstitel der regionale10 lautet: "In der Mitte am Rand" und findet vom 3. Juni bis 15. August 2010 - im Stift Admont bis 7. November 2010 statt!
Was sehen Sie in den unterschiedlichen Museumsbereichen konkret?
Naturhistorisches Museum
28. März bis 07. November 2010
Kunsthistorisches Museum
28. März bis 07. November 2010
Handschriftenraum
28. März bis 07. November 2010
Säulenhalle
28. März bis 16. Mai 2010:
3. Juni bis 7. November 2010:
a)
William Forsythe, "City of Abstracts" - eine
interaktive Installation mit Tanz und Kamera
b) Martin Walde, "The Web (Spider)"
- eine faszinierende, filigrane Versuchsanordnung, quasi ein
"Fadennetz", dass sich im Laufe der Ausstellung durch die Besucher
weiter verdichtet.
Bibliothek
28. März bis 07. November 2010
3.
Juni bis 7. November 2010:
a) der Robotlab Bios (Bible) (von Matthias Gommel, Martina Haitz,
Jan Zappe), der die Bibel handschriftlich abschreibt und
b) eine Installation von Peter Hanappe & Armin Linke "Phenotypes.Limited Forms", wo sich Besucher ihren eigenen, individuellen Katalog erstellen, ausdrucken und mit nach Hause nehmen können.
Erdgeschoß Osttrakt
28. März bis 16. Mai 2010:
3. Juni - 7. November 2010:
a) Tanzaufführung "Monster-Partitur"
von William Forsythe --> zum ersten Mal in der Steiermark!
Vorführungen - NUR am
Eröffnungswochenende: 3. - 6. Juni 2010 (im Erdgeschoß/Museum):
3.
Juni 2010: 14.00 Uhr, 14.45 Uhr, 15.30 Uhr, 16.30 Uhr
4. - 6. Juni
2010: 11.00 Uhr, 12.00 Uhr, 14.00 Uhr, 15.00 Uhr
b) Julius Deutschbauer, "Bibliothek ungelesener Bücher", nur am Eröffnungswochenende vom 3. bis 6. Juni 2010
c) William Forsythe, "Solo" - ein Filmprojekt
d) Christa Sommerer & Laurent
Mignonneau: "Life Writer"
Museum
für Gegenwartskunst
28. März bis 16. Mai 2010:
Kurator: Dr. Michael Braunsteiner
3. Juni bis
7. November 2010:
a) reactable von
Martin Kaltenbrunner, Sergie Jordï, Günther Geiger, Marcos Alonso -->
ein elektronisches Musikinstrument mit einem revolutionären Interface (bis 1.9.2010)
ab 2.9.2010: Hans Pollhammer, Kist'n Nr. 1
b) Thomas Baumann, "Rope"
c) Richard Siegal/The Bakery, "If/Then Installed"
e) Erwin Wurm, "Adorno was wrong with his
ideas about art" - eine partizipative Installation
Außenanlagen
a) "Der Himmel auf Erden" von Günther Pedrotti --> Nähere Informationen!
b) "Der Unsichtbare Garten" von Johannes
Deutsch
Führung gegen Voranmeldung (sehen Sie hier einen Video-Podcast) --> Nähere Informationen!
c) Werner Reiterer mit "With a Little Help from My Friends" und "Ohne Titel"
d) Hans Winkler mit "Im Gesäuse. Handbuch für Wilderer"
e) Musikinstallation "Knitter Work" von Hubert Machnik im Stiftspavillon
Bibliothek & Museum des Stiftes Admont - immer einen Ausflug wert! Öffnungszeiten: 28. März bis 07. November 2010 , täglich von 9 bis 17 Uhr, Tel.: +43 (0) 3613/23 12-601
Fordern Sie Ihr Prospekt per Mail an!
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Nähere
Informationen zur Regionale - www.regionale10.at
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Hier finden Sie einen kurzen Überblick über die Sonderausstellung PLAY ADMONT, ab 3. Juni 2010 im Stift Admont:
Am 3. Juni 2010 ist der Start für die große Ausstellung PLAY ADMONT im Stift Admont – als ein Teil des steirischen Kulturfestivals regionale10. PLAY ADMONT ermöglicht spielerische Zugänge zu internationaler Gegenwartskunst und fordert den Besucher auf, aktiv mitzugestalten und so zu einem Spielpartner und Erforscher der Kunst zu werden. Unter Einbeziehung digitaler Technologien wird den Besuchern eine Vielfalt an Betätigungsfeldern und Ausdrucksformen bereitstellt: Choreographische Objekte, ortsspezifische Hörstationen, situative Rauminstallationen, interaktive Maschinen und performative Handlungsanweisungen beziehen sie in den Kunstprozess ein.
Ein gutes Beispiel für die Ausstellung ist das Werk „reactable“ – ein elektronisches Musikinstrument, das Ton, Rhythmus und Musik in eine greifbare und sichtbare Erfahrung verwandelt: Hier kann der Besucher selbst komponieren und mit anderen musizieren. Die interaktive Arbeit "If/Then Installed" von Richard Siegal/The Bakery lädt den Betrachter ein, per Videoprojektion gezeigte Gesten zu wiederholen und die Ergebnisse auch virtuell zu beobachten. Der Brite Tim Etchells wiederum hat für das Naturhistorische Museum eine Audioarbeit konzipiert, in der er die Aufmerksamkeit der Besucher auf bestimmte präparierte Tiere lenkt. In dem Werk von Peter Hanappe & Armin Linke werden Interessierte aufgefordert, sich einen eigenen Museumsleporello zu erstellen, auszudrucken und diesen auch mit nach Hause zu nehmen.
"Monster Partitur" von William Forsythe ist ein Beispiel für eine herausragende choreographische Arbeit: Exklusiv am Eröffnungswochenende wird die Tanzperformance erstmals in der Steiermark gezeigt. Die Besucher erleben eine experimentelle Auseinandersetzung zwischen einem Tänzer und einem Musiker. Die verfremdeten Atemgeräusche des Tänzers schaffen im interaktiven Zuspiel mit elektronischen Klängen eine dichte Bewegungs- und Klangsituation.
Ein weiteres Projekt beschäftigt sich mit Büchern, die in der weltgrößten Klosterbibliothek des Stiftes Admont eine große Rolle spielen: Die Künstlergruppe robotlab lässt Teile der Bibel neu abschreiben. Die Texte werden aber nicht, wie vor vielen Jahrhunderten, von der Feder eines Mönches stammen, sondern vom Arm eines Roboters: In fünf Monaten wird das in der Bibliothek installierte Hightech-Gerät das Neue Testament zu Papier bringen und die Besucher können den Schreibfortschritt täglich von 9 bis 17 Uhr beobachten!
PLAY ADMONT versammelt insgesamt 24 Künstler sowie künstlerische Teams und zeigt 24 Arbeiten, die die Aufforderung zur Einmischung und zum Spiel wörtlich nehmen. Einige der Exponate wurden für die Museumsreihe MADE FOR ADMONT konzipiert, viele andere speziell für den Ausstellungskontext eingeladen bzw. eigens für den gewählten Ort produziert.
Mit Werken von:
Thomas Baumann, Johannes Deutsch, Julius Deutschbauer, Tim Etchells, William Forsythe, Peter Hanappe & Armin Linke, reactable (Marcos Alonso, Günter Geiger, Sergi Jordà, Martin Kaltenbrunner), Hubert Machnik, Hans Pollhammer, Werner Reiterer, robotlab (Matthias Gommel, Martina Haitz, Jan Zappe), Constanze Ruhm, Richard Siegal/The Bakery, Christa Sommerer & Laurent Mignonneau, Martin Walde, Hans Winkler, Erwin Wurm.
Zur Ausstellung erscheint ein von Werner Reiterer gestaltetes Buch. PLAY ADMONT ist kuratiert von Michael Braunsteiner und Christine Peters.
Saison 2010 von Bibliothek & Museum des Stiftes Admont:
Ab 28. März 2010 mit einer Ausstellung aus der Sammlung Gegenwartskunst des Stiftes Admont, täglich 9 bis 17 Uhr!
Hier kommen Sie zum:
Naturhistorischen Museum
Kunsthistorischen Museum
Museum für Gegenwartskunst