Mediathek - Podcasts & Drucksorten kostenlos zum Download!

In unserer Mediathek finden Sie einerseits Drucksorten kostenlos zum Download und andererseits Audio- und Videobeiträge passend zum Museumsangebot des Stiftes Admont - u. a. mit Podcastbeiträgen von CastYourArt:


DOWNLOAD kostenloser Podcasts:

Produziert werden die Videobeiträge von CastYourArt (www.castyourart.com), einem jungen Unternehmen, das sich auf die Produktion und Veröffentlichung von audiovisuellen Kunstbeiträgen spezialisiert hat.



Sonderausstellung PLAY ADMONT
vom 3. Juni bis 7. November 2010, tägl. 9 - 17 Uhr
PLAY ADMONT ermöglicht spielerische Zugänge zu internationaler Gegenwartskunst und fordert den Besucher auf, aktiv mitzugestalten und so zu einem Spielpartner und Erforscher der Kunst zu werden. Unter Einbeziehung digitaler Technologien wird den Besuchern eine Vielfalt an Betätigungsfeldern und Ausdrucksformen bereitgestellt: Choreographische Objekte, ortsspezifische Hörstationen, situative Rauminstallationen, interaktive Maschinen und performative Handlungsanweisungen beziehen sie in den Kunstprozess ein. Diese Ausstellung ist Teil des Kulturfestivals regionale10.




Tim Etchells
Unnatural History: A Reading of Spaces, 2010


Angeregt durch das nach dem verheerenden Brand von 1865 neu aufgebaute naturhistorische Museum des Stifts Admont hat Tim Etchells eine ortsspezifische Audioarbeit für die Sammlung konzipiert. Etchells lenkt dabei die Aufmerksamkeit der Besucher auf bestimmte Ausstellungsstücke und einzelne präparierte Tiere. Durch seinen selektiven und idiosynkratischen Blick deutet Unnatural History: A Reading of Spaces die Institution Museum als fremdartige Landschaft und bietet den Besuchern unerwartete Deutungen und Bedeutungen der Ausstellungsstücke und Naturszenen an. Etchells macht die Besucher auf Einzelheiten der Sammlung aufmerksam – ein präparierter Keiler, der den Rücken eines kleinen Affen anstarrt, ein Adler mit eigenartigem Gesichtsausdruck und mehrere Skelette in einem Schaukasten mit „vollständigen“ Tieren. Indem er die Räume und Ausstellungsstücke fern von ihrem ursprünglichen Zweck oder ihrem Zusammenhang beschreibt, beobachtet und kartografiert Etchells insbesondere die Beziehung zwischen den präparierten Tieren und der künstlichen Umgebung aus Regalen, Schränken und Schildern, in denen sie sich befinden. Statt die Sammlung als besonders geordnete Abbildung der Natur zu erklären, besteht Etchells auf einer boshaften Beschreibung des Museums, seiner Gestaltung und Dramaturgie als bloße Anordnung von Gegenständen in Räumen und Schränken.






reactable - das elektronische Musikinstrument als eine Position der Sonderausstellung PLAY ADMONT (Achtung: reactable ist NUR bis 1.9.2010 bei der Ausstellung).


Reactable Experience from Reactable on Vimeo.



Hinter den Kulissen - im Museum für Gegenwartskunst:
Dr. Michael Braunsteiner - Kurator der Sammlung Gegenwartskunst im Stift Admont - spricht über die Arbeit vom Aufbau der Sammlung bis hin zu den jährlichen Ausstellungen, vom Konzept dahinter u. v. m.!




Stift Admont im Überblick:

Tradition & Innovation sind die zwei Stichworte für das Benediktinerstift Admont. Neben den geistlichen und wirtschaftlichen Belange zählt auch die Kultur zu einem wesentlichen Schwerpunkt im obersteirischen Kloster!




P. Winfried Schwab:

Auf der Kulturlandkarte der Regionale 10 findet man Videos über Gespräche mit Menschen der Region über die Themen Kultur, Religion, Politik, Kunst, Liebe und all die wichtigen und unwichtigen Dinge des Lebens – quasi eine „menschliche Kulturlandkarte" des Bezirkes Liezen. Untenstehend ein Beitrag über P. Winfried Schwab - Subprior des Stiftes Admont, wo er über sein Leben spricht!



Edgar Lissel:
Seit 1999 arbeitet der Künstler Edgar Lissel (geb. 1965 in Northeim, D) mit Bakterien, die er, ihre fototaktischen Eigenschaften nutzend, für seine Bildproduktion einsetzt. In der „Ausstellung Natur - Die Schöpfung ist nicht vollendet“ 2009 im Museum für Gegenwartskunst im Stift Admont war Edgar Lissel mit mehreren Arbeiten vertreten.

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Die Sammlung Prinzhorn:
Erstmals in Österreich im Stift Admont zu sehen waren im Jahr 2009 120 der besten Werke aus der weltberühmten Sammlung Prinzhorn. Hans Prinzhorn (1886-1933) war deutscher Psychiater und Kunsthistoriker. Er sammelte Arbeiten von PatientInnen, die ab 1880 in psychiatrischen Anstalten entstanden sind. Im Spannungsbereich zwischen Wissenschaftlichkeit und Praxis entfaltet diese historische Sammlung unter anderem einen lebendigen Beitrag zum Diskurs von kreativen Handlungs- und Ausdrucksformen, von künstlerischen und therapeutischen Prozessen und den Dimensionen menschlicher Wirklichkeit.








Vom Entstehen des Museums, Teil 1:
Seit 2003 steht der weltgrößten Klosterbibliothek eine unglaublich konstrastreiche Museumslandschaft zur Seite - wie es dazu kam und welche Sammlungen das Museum umfasst erzählt der Kurator Dr. Michael Braunsteiner.

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Der Aufbau einer Sammlung zeitgenössischer Kunst, Teil 2:
Seit 1997 baut das Stift Admont eine Sammlung österreichischer Gegenwartkunst auf, die inzwischen aus über 400 Werken aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik, Foto- und audiovisueller Kunst besteht. Von besonderer Bedeutung sind die spezifisch für den Ort entstandenen „Made for Admont“-Werke, darunter auch im Besonderen für blinde und stark sehbehinderte Menschen geschaffene außervisuell wahrnehmbare, vielfältig erlebbare Kunst. 

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Thomas Baumann - Die Sprache der Bewegung:
Thomas Baumann fertigt Arbeiten aus mechanischem, technologischem und elektronischem Material. Die Bauteile haben eine eigene Ästhetik, nichts wird hinter Designfassaden versteckt. So erhalten die Skulpturen etwas von Maschinenbaukunstwerken, die den Anschein machen, sie seien Geschwister jener Maschinen, die in den Fertigungsstraßen industrieller Fabrikation ihren Dienst leisten.

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Sonderausstellungen 2009 "Natur - Die Schöpfung ist nicht vollendet":
In der Ausstellung ging es um Grenzen und Ent-Grenzungen von Natur und Kultur. Präsentiert wurden diese Werke österreichischer Künstler im gesamten Museumskomplex. In der Säulenhalle wurden Christoph Lingg’s „perfekte“ Aufnahmen von stillgelegten Fabriken, Bergwerken oder Kokereien im Osten gezeigt, die Besucher über Sein und Vergehen nachsinnen ließen. Edgar Lissel führte Besucher die Kommunikation zweier Bakterienkulturen vor Augen. Auch im „historischen“ Naturhistorischen Museum wurden gegenwartsbezogene Werke wie etwa Scherenschnitte von Insektenmotiven von Lisa Huber gezeigt.

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Johannes Deutsch - Der unsichtbare Garten:
Dieser Garten ist eine Tast-, Riech- und Hörinvasion, in welchem blinde Menschen für Sehende neue Sinneserfahrungen bringen. Der Besucher verbindet sich zu diesem Zweck vor Betreten des Gartens die Augen und nimmt die Expertenführung eines blinden Menschen in Anspruch.

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Portrait von Wilhelm Scherübl:
Wilhelm Scherübl lebt im Oberen Ennstal, er malt viel im Freien, verwendet für seine Installationen Bäume, Pflanzen, und spielt bei seinen Lichtinstallationen mit Spiegelungen natürlicher Wasserflächen. Seine Arbeiten sind Reflexionen über die Natur und der Versuch, Erkenntnisse über künstlerische und natürliche Entstehungsprozesse zu erlangen, über die Komplexität des Organismus Erde und unsere eigene Endlichkeit.


Die Beiträge werden produziert von CastYourArt.




3-min-Trailer zur TV-Dokumentation "Admont - Universum im Kloster":
Ein Film über das Stift Admont mit seinem preisgekrönten Museum und das Abenteuer der Bibliotheksrestaurierung. Regisseur und Kameramann Dr. Michael Schlamberger von der Filmproduktionsfirma ScienceVision verpackte ein Kloster dieser Größenordnung mit all seinen Anlagen in einen 50-minütigen Film. Modernste Technik wurde eingesetzt, um der Bedeutung des Kulturgutes gerecht zu werden. Bilder mit bewegter Kamera lassen die Geschichte des Stiftes neu aufleben und dokumentieren die Herausforderung der erstmaligen Gesamtrestaurierung der weltweit größten Klosterbibliothek – hautnah vermittelt durch die handelnden Personen. --> zur DVD-Bestellung

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