Produziert werden die Videobeiträge u. a. von CastYourArt (www.castyourart.com),
einem jungen Unternehmen, das sich auf die Produktion und
Veröffentlichung von audiovisuellen Kunstbeiträgen spezialisiert hat sowie weitere von Hans Kraxner.
MADE FOR ADMONT Der Film zeigt die Entstehung der Sammlung Gegenwartskunst im Stift Admont sowie die laufende Weiterentwicklung der grandiosen zeitgenössischen Kunst im Kloster. Abt Bruno Hubl sieht in der Gegenwartskunst einen Verkündungsauftrag. Nicht zuletzt auch deshalb werden jährlich artists in residence in das Stift Admont eingeladen, um in der Kunstschiene MADE FOR ADMONT neue Werke entstehen zu lassen!
P. Maximilian im Paramentendepot: Die
Kunstwerke der Admonter Stickereiwerkstätte werden heute im
Kunsthistorischen Museum im Stift Admont ausgestellt. Aufbewahrt werden
die wertvollen Paramente (kirchlichen Textilien) in einem unglaublich
faszinierenden Depot. P. Maximilian zeigt in dem Clip die Hintergründe.
7 Todsünden Die "Vier letzten Dinge" vom Bildhauer Josef Stammel beinhalten u. a. die 7 Todsünden. In diesem Video werden sie gefunden:
Sonderausstellung PLAY ADMONT vom 3. Juni bis 7. November 2010, tägl. 9 - 17 Uhr PLAY
ADMONT ermöglicht spielerische Zugänge zu internationaler
Gegenwartskunst und fordert den Besucher auf, aktiv mitzugestalten und
so zu einem Spielpartner und Erforscher der Kunst zu werden. Unter
Einbeziehung digitaler Technologien wird den Besuchern eine Vielfalt an
Betätigungsfeldern und Ausdrucksformen bereitgestellt: Choreographische
Objekte, ortsspezifische Hörstationen, situative Rauminstallationen,
interaktive Maschinen und performative Handlungsanweisungen beziehen sie
in den Kunstprozess ein. Diese Ausstellung ist Teil des Kulturfestivals
regionale10.
Tim Etchells
Unnatural History: A Reading of Spaces, 2010
Angeregt durch das nach dem verheerenden Brand von 1865 neu aufgebaute naturhistorische Museum des Stifts Admont hat Tim Etchells eine ortsspezifische Audioarbeit für die Sammlung konzipiert. Etchells lenkt dabei die Aufmerksamkeit der Besucher auf bestimmte Ausstellungsstücke und einzelne präparierte Tiere. Durch seinen selektiven und idiosynkratischen Blick deutet Unnatural History: A Reading of Spaces die Institution Museum als fremdartige Landschaft und bietet den Besuchern unerwartete Deutungen und Bedeutungen der Ausstellungsstücke und Naturszenen an. Etchells macht die Besucher auf Einzelheiten der Sammlung aufmerksam – ein präparierter Keiler, der den Rücken eines kleinen Affen anstarrt, ein Adler mit eigenartigem Gesichtsausdruck und mehrere Skelette in einem Schaukasten mit „vollständigen“ Tieren. Indem er die Räume und Ausstellungsstücke fern von ihrem ursprünglichen Zweck oder ihrem Zusammenhang beschreibt, beobachtet und kartografiert Etchells insbesondere die Beziehung zwischen den präparierten Tieren und der künstlichen Umgebung aus Regalen, Schränken und Schildern, in denen sie sich befinden. Statt die Sammlung als besonders geordnete Abbildung der Natur zu erklären, besteht Etchells auf einer boshaften Beschreibung des Museums, seiner Gestaltung und Dramaturgie als bloße Anordnung von Gegenständen in Räumen und Schränken.
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